Fischer Rack nutzbar?

Alles was mit Mechanik zu tun hat, soll hier besprochen werden: Gehäuse, Frontplatten, Montage, Gestaltung, ...
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Fischer Rack nutzbar?

Beitrag von Outsider64 » 21.02.2010, 16:03

Hallo,

ich würde gerne meine Module in das BGT 384-240 Gehäuse einbauen, bin aber nicht sicher ob es das richtige ist. Ich habe vor die Montagesätze von Segor mit Frontplatten und Schienen zu bestellen. Passen die dann in das Gehäuse? Oder muss brauche ich das BGT 384-240 IZ Gehäuse? Irgendwie ist mir nicht so ganz klar wo da der Unterschied ist, was Z-Schienen sind und was nötig ist dass die Führungsschienen von Segor dann auch rein passen.

Außerdem ist bei Segor die Rede von M3 Gewinden zum Festschrauben der Frontplatten in die Gewindeschiene. Beim Fischer Gehäuse gibts nur M2,5 als Zubehör. Ist das echt so und heißt das dass das nicht zusammen passt?

Irgendwie ist das völlig undurchsichtig und ich hab echt Angst dass ich eine Menge Teile für 250 Euro bestelle die dann doch nicht zusammen passen :-(

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Re: Fischer Rack nutzbar?

Beitrag von Lennart » 21.02.2010, 17:53

z-schienen sind profielschienen die von der seite einem z ähneln ... werden benutzt um die DIN stecker/buchsen für busverdrahtungen hinten zu befestigen ... da wir das beim c't lab nicht nutzen isses wurst

wg der schrauben ... soweit ich weiß sind 2,5mm standard bei 19" baugruppenträgern ... habe zumindest bisher noch nix anderes gesehen

wg der führungsschienen .. da bin ich überfragt ob die von segor da passen
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Re: Fischer Rack nutzbar?

Beitrag von moosmichel001 » 22.02.2010, 10:20

Hallo Jungs und Mädel,
Outsider64 hat geschrieben:Außerdem ist bei Segor die Rede von M3 Gewinden zum Festschrauben der Frontplatten in die Gewindeschiene. Beim Fischer Gehäuse gibts nur M2,5 als Zubehör. Ist das echt so und heißt das dass das nicht zusammen passt?
Segor hat offenbar nur M3-Gewindeschienen im Angebot. Die liefern auch entsprechende Schrauben. Ich habe bislang nicht die Einbausätze geordert sondern die Fronten allein. Nur bei FPGA war mir das nicht vergönnt und da lagen M3 bei. Inzwischen bin ich schon öfter auf Gehäuse und BGTs mit M3-Schienen gestoßen, ob sich da ein neuer Trend abzeichet, würde mir gar nicht passen, da ich noch "sackweise" Befestigungsmittel in M2,5 habe, also die Dehnschaftschrauben (oder wer will sagt Halsschrauben) meine ich, von M3 hab ich allerdings noch mehr, könnt ich mich mit totwerfen. Wäre vielleicht was für den Flohmarkt. :lol:

Bei den Führungsschienen kann man sich nicht wirklich auf Kompatibilitat verlassen, ich darf da auf VERO-Schienen verweisen, sind zwar schön anzusehen, aber passen sonst nirgens. Die Gehäuse sind allerding tip-top.

Packt Segor denn mittlerweile Schraubennippel und Dehnschaftschrauben bei? Oder beschränken die sich nach wie vor auf herkömmliche Schrauben und Nylonscheiben? Sieht ja nicht aus.

Eventuell läßt du dich ja darauf ein die Fronten einzeln zu kaufen, ich denke es kann sich lohnen die nötigen Einbau- und Anbauteile zusätzlich zu kaufen.

Ich weiß, das war nicht wirklich hilfreich, aber ich hab grad das Bedürfnis gehabt was von mir zu geben, wollte eigentlich Ärzte und Schwestern ärgern, aber mit denen hab ich's mir auch schon verscherzt, langweilig hier. :(

Gruß Moosi...
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Re: Fischer Rack nutzbar?

Beitrag von Outsider64 » 22.02.2010, 22:34

Danke für die Hinweise. Ich hab mich jetzt dazu entschlossen alles bei Reichelt zu kaufen und die Frontplatten komplett selbst zu machen. Ich werd ne große 84TE Platte kaufen und an der Krafttafelschere auf die passenden Längen abschneiden. Dann folgt ne große Aktion mit Anreißen, Bohren, Dremeln und anschließender Feinarbeit mit der Nadelfeile. Wird ne schöne Handarbeit für 10 Frontplatten, aber ich wollte sowas eh schon immer mal machen.

Besonders für die Beschriftung würd ich gern mal Zeit investieren weil ich da schon immer mal ne Lösung haben wollte, auch für andere Geräte. Hat da vielleicht jemand Erfahrung wie ich das lösen könnte? In der Arbeit haben wir mal graviert und dann mit Schwefelleber die Rillen eingepinselt, das sieht echt TOP aus! Nur das mitm Gravieren bekomme ich mit Haushaltsmitteln nicht hin. Ich dachte vielleicht könnte man mit Photolack wie man ihn auch zum Platinen herstellen nutzt was machen. Front einsprühen, dann mit ner Vorlagewie ne Platine belichten und dann irgendwie ätzen. Fragt sich nur ob das mit dem eloxierten Alu überhaupt geht, wie es dann aussieht und mit was man ätzen müsste. Bei einer Kupferplatte sieht man ja sofort nach wenigen Sekunden die Änderung der Oberfläche.

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Re: Fischer Rack nutzbar?

Beitrag von moosmichel001 » 23.02.2010, 10:32

Die Gehäuseteile bei Reichelt oder besser bei einem Lieferanten zu bestellen ist wohl nicht die schlechteste Idee.

Wenn du die Möglichkeit hast die Fronten selbst zu fräsen ist das bestimmt die günstigste Variante, wobei man sagen muß das die Frontplatinen von Segor schon günstig sind und selbst wenn du die bei Schaeffer fertigen läßt sind die noch Preise dafür noch vertretbar, ich habe damals hier vor Ort einige Recherchen angestellt und die wollten fürs fräsen oder lasern richtig Kohle sehen, für die ADA-IO-Front durchaus 40 EUR da hätten auch Abnahmemengen von 100 nicht viel dran geändert.

Hier http://thoralt.ehecht.com/phpbb/viewtop ... 18&start=0 findest du auch noch einige Ideen, duie Folienvariante von "ompf".

Die Fronten bekommst du in der Rubrik "c't-Lab Spezial-Einzelteile" auch Einzeln ohne das Einbaugedöhns.

Früher als ich noch jung wahr :lol: haben wir auch mit solchen Typofix Rubbelbuchstaben gearbeitet und das ganze mit reichlich Lack überzogen.

Und zu guter letzt sei von mir auf Alucorex von Bungard hingewiesen (auch bei Reichelt zu haben). Hat da abr nur 1 mm Stärke, gibt es aber auch in 1,5 und 3 mm.

Gruß Moosi...
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Re: Fischer Rack nutzbar?

Beitrag von Roddot » 26.02.2010, 19:54

Das mit den Schrauben 2,5mm oder 3,0mm hatten wir mal im anderen Forum vor Jahren.
Irgendeiner hatte da Merkwürdigkeiten von sich gegeben 2,5mm das würde so gehören und so fort.. Das haben wir schon immer so gemacht ....

Ich hielt es damals für müßig noch was dazu zu schreiben.

Wir haben aus Erfahrung das schon immer anders gemacht und M3-Gewindeschienen extra anfertigen lassen.
2,5mm Schrauben sind wegen ihres geringeren Gewindeganges nach Norm gehärtet und wenn mal einer zu fest dreht beschädigen die meist die Gewinde der 2,5mm-Gewindeschienen.
Nun hat man viel Spaß vor Ort den Träger zu zerlegen um die Schienen auszutauschen.
Bei "weichen" M3 Schrauben hat man meistens Glück im Unglück und es ist nur die Schraube "vergniedelt".
Auch ist M3 meist bei Gewindeschneitsets dabei 2,5 ist meist eine Sonderbestellung.
Let's fets with Static-DC. :-)

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