c't Lab für Anfänger zu schaffen?

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c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von Sagitus » 12.09.2012, 15:40

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und nach einiger Lektüre vom c't Lab sehr begeistert.
So sehr, dass ich mir (vermutlich unter völliger Selbstüberschätzung) die Bausätze für das IFP, DCG und DCP - Modul bestellt habe.

Ich "spiele" seit einiger Zeit mit Arduino (daher auch die Bausätze für das regelbare Netzteil), habe aber (außer ein paar Erfahrungen mit meinem alten Elektronikbaukasten) nicht viel Elektronik-Erfahrung.
Ich habe eine (hoffentlich) brauchbare Lötstation und bereits ein wenig Löt-Übung...

Ich brauche eure Meinung... nehme ich mir da zuviel vor, oder kann ich das schaffen... (vielleicht mit Eurer Hilfe)?

Mit Bitte um eine ehrliche Meinung...

Viele Grüße
Markus

P.S. Entschuldigt, wenn meine Fragen evt. trivial erscheinen :-)
Zuletzt geändert von Sagitus am 16.09.2012, 23:44, insgesamt 1-mal geändert.

Sagitus
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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von Sagitus » 12.09.2012, 22:46

...

Heute ist die Lieferung von Segor angekommen...
Alles in einem kleinen schönen Paket. Von der Größe her könnte ich es bequem in dem 10" Einbaurahmen stopfen...
nur funktionert dann immer noch nichts...

Ich sehe, dass einige meinen ersten Post schon gelesen haben... aber keiner hat sich getraut seine Meinung zu sagen ;-)
Bitte! Ich zähl auf euch... wenn ich den Stapel Bauteile sehe, dann verläßt mich fast der Mut!!!!

Viele Grüße
Markus

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von psclab38 » 12.09.2012, 23:41

Hallo Markus,

erstmal herzlich willkommen im Forum!
Sagitus hat geschrieben:... wenn ich den Stapel Bauteile sehe, dann verläßt mich fast der Mut!!!!
Nein, den Mut solltest Du nicht verlieren! Die Module sind zwar technisch einigermaßen anspruchsvoll, aber wenn Du die Bausätze als Grundlage nimmst, dann hast Du schon mal eine prima Hilfestellung. Nimm die Stücklisten auf der Segor-Site als Basis; da gibt es u. U. noch ein paar Hinweise.

Wenn Du wirklich noch keine zu große Löterfahrung hast, dann solltest Du das Bestücken mit Ruhe und viel Geduld angehen und am Besten die Bauteile vor dem Verlöten nochmal genauestens kontrollieren. Wenn man ohne gute Entlötstation vielbeinige Bauteile aus der durchkontaktierten Leiterplatte ausbauen will, dann ist das ein Geduldsspiel und geht u. U. schnell mal mit einer Beschädigung der Leiterplatte einher (abgerissene Leiterbahnen etc.).

Ruhe, Lupe, gutes Licht und ein Multimeter helfen beim Bestücken. Die Lötstellen müssen ordentlich ausgeführt werden, Schlamperei rächt sich mit stundenlanger Fehlersuche. Mach's so, als ob's der Meister nachher kontrolliert :)
Wenn dann was nicht geht oder die Anleitung aus den Artikeln nicht reicht, dann kannst Du gerne hier um Rat fragen. Wir haben hier auch mit Ferndiagnose fast immer helfen können.

Noch ein wohlgemeinter Rat, bitte nicht falsch verstehen: Wenn Du im Umgang mit Netzspannung nicht ausreichend vertraut bist, dann bitte jemand Fachkundigen Deine Installation vor der Inbetriebnahme zu kontrollieren!

Viel Erfolg!
Paul

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von Sagitus » 14.09.2012, 08:53

Hallo Paul,

vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps.
Ich werde diese alle beherzigen! Besonders den Aspekt "Endkontrolle/Netzspannung" werde ich besonders beachten (etwas ähnliches hatte ich mir auch schon überlegt)...

Nachdem ich mich mit dem IFP - Bausatz ein wenig auseinandergesetzt habe werde ich mit diesem beginnen... die Platine ist einseitig und die Menge und Komplexität der Bauelemente überschaubar...
Dieses Wochenede werde ich es angehen :-)

Vielen Dank und viele Grüße
Markus

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von ylf » 14.09.2012, 10:46

Die IFP ist der richtige Einstieg, denn die brauchst du auch, um die anderen Module mit Spannung zu versorgen und für die Verbindung zum Rechner, der dann mittels LabView und den VIs einiges machen kann.

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von Sagitus » 16.09.2012, 23:31

Zwischenstand: IFP - Modul + Panel für DCG aufgebaut, aber beides noch nicht getestet...

Der Aufbau war gar nicht sooo schwierig... ich hoffe, ich habe keine Bauteile "verbraten" :-)
Im Laufe der Woche kommt eine Berührungsschutz-Platine (nicht leitende Seite nach außen) drauf, dann wird gemessen, ob alles funktioniert.

Eine Frage an die Runde:
Die Messung (zur Überprüfung des korrekten Aufbaus) ohne Einbau in das Gehäuse soll möglich sein.
Ich will ein altes Computer-Anschluß-Kabel zum Anschluss verwenden.
Was mache ich mit dem Schutzleiter zur Messung? Beim Gehäuseeinbau soll das mit dem Gehäuse verbunden sein...

Viele Grüße
Markus

P.S.
Auch hier bitte ich um Entschuldigung, wenn ich manchmal einfache (dumme) Fragen stelle :-)

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von moosmichel001 » 17.09.2012, 14:06

Hallo Markus,

Glückwunsch.

Um das IFP-Modul zu testen kannst du einen Loop-Stecker verwenden.
http://www.heise.de/ct/projekte/machmit ... op-Stecker

Der Test gestaltet sich dann einfach, die mittels Hypertern o.ä.

Den Schutzleiter (PE) brauchst du in dem Falle nicht, es genügt auch ein zweipoliger Euro-Stecker. Anderenfalls mußt du nur darauf achten, daß der PE nicht mit den anderen Leitern in Berührung kommt, isolieren hilft da.

Als Berührungsschutz habe ich einfache Lochrasterplatinen (160x100) ohne Cu-Auflage mit Distanzbolzen befestigt, die kosten nicht die Welt.

Die Drahtbrücke R1 entfernst du nach dem Prüfen wie im Artikel beschrieben.

Da fällt mir übrigens auf, daß es zum DCG eine Bugfix-Platine gibt. Und hoffentlich hast du dir für den Anfang (Abgleich und so) gleich eine 1-Monats-Testlizenz von Labview mitbestellt.

Gruß Reno
Eine genagelte Schraube hält besser als ein geschraubter Nagel.
FPGA v2.61 CORERAM/COREIO/(LCD)
ADAC v1.73 IO8-32/DA12-8(16bit)/AD16-8/CVC/REL8/OUT8
2 DCG(16bit) v2.91 DCP/BF + EDL 2A v1.78 + DIV v3.10 TRMSC
DDS v3.71 TRMSC + DIV v3.10 TRMSC + EDL 10A

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von Sagitus » 17.09.2012, 23:05

Hallo zusammen,

Ich bräuchte noch einmal eure Expertise.
Das IFP - Modul ist fertig aufgebaut, Berührungsschutzplatte montiert und die ersten Meßergebnisse sind da...
Ich glaube es wird langsam Zeit, den Threat "umzuziehen" in das IFP - Hardwareform ;-)

Ich habe folgende Messungen
C14: +5 V (ok)
Ausgang U7 (Spannungswandler): +3,3 V (ok)

Messungen mit eingelötetem R1 (0 Ohm) an PL1
R1 gegen Pin 1/2: +13,2V (wohl noch ok.... was meint ihr)
R1 gegen Pin 5/6: + 14,9V (scheint ok)
R1 gegen Pin 9/10: -21,3V (hier weiß ich nicht, ob das gut ist!!!)
R1 gegen Pin 13/14: +5V (ok)

Ich habe den Segor - Teilesatz mit GERTH Transformatoren (2*115 V / 2 * 15V) und (2*115 V / 2 * 7,5V)
Leider stehen mir z.Z. nur relativ einfache Baumarkt-Multimeter (düwi und Voltcraft) zur Verfügung. Daher bin ich bzgl. der Genauigkeit der Messungen ein wenig unsicher.
Ich habe gelesen, daß die Werte an "..... unbelasteten Negativ-Spannungsregler ... höher ausfallen können". Ist das die Erklärung für die "hohen" -21,3V an Pin 9/10?
Mit einem Lastwiederstand von 3,3KOhm ließe sich das Problem korrigieren. Wo schließe ich einen solchen Wiederstand an?

USB - Treiber sind installiert.
Netzwerk-Anschluss scheint zu funktionieren, Diodenfarbe + Aktivität ändert sich, sobald ich ein LAN-Kabel anschliesse...
RS232 - Anschluss (nativ) konnte ich noch nicht testen (muss erst mein altes Laptop aktivieren)
Loop-Test - Stecker ist gebaut und ich kann (bei mir COM4) per Terminalprogramm ansprechen.

Mit Bitte um Beachtung und Dank für eure Hilfe
Markus

P.S.
Den DCG - Teilesatz habe ich ebenfalls von Segor. Durch Verwendung des "c't-Lab - Konfigurators" war der "Bugfix-Bausatz" mit dabei.

P.P.S.
Die Messpunkte und die zu erwartenden Werte habe ich von hier...
http://www.heise.de/ct/artikel/Leitungs ... 91014.html und
http://www.heise.de/ct/projekte/machmit ... /ErgBerIFP

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von huluvu » 18.09.2012, 07:23

R1 gegen Pin 9/10: -21,3V (hier weiß ich nicht, ob das gut ist!!!)
Hallo Markus,

Die -21,3V entsprechen recht genau dem gleichgerichtetem Wechselspannungswert.
Du hast aber auch richtig gelesen, dass die Werte an einem unbelasteten 7915 etwas höher ausfallen können und ich würde in diesem Fall generell die Spannung beim Messen ein wenig belasten.
Der Widerstand (ca 2-3Kohm ) sollte natürlich an den Ausgang gegen Masse geschalten werden.
Eventuell kannst du ihn ja direkt am Multimeter befestigen.

Gruß Arne
1 DCG (Abgleich noch nicht komplett)
1 DCP (noch nicht komplett fertig)
1 IFP
1 DIV
2 EDL (noch nicht begonnen)
1 PS3-2 (noch nicht begonnen)

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von psclab38 » 18.09.2012, 09:05

Sagitus hat geschrieben: R1 gegen Pin 1/2: +13,2V (wohl noch ok.... was meint ihr)
Das ist ok.
Sagitus hat geschrieben:R1 gegen Pin 9/10: -21,3V (hier weiß ich nicht, ob das gut ist!!!)
Wie Arne schon beschrieben hat, mußt Du den Ausgang zur Messung belasten. Du kannst einen 3k3-Widerstand auch parallel zu C2 auf die Unterseite der Leiterplatte löten, zumindest temporär. Im normalen Betrieb sorgt die Belastung durch das angeschlossene Modul in der Regel für genügend Grundlast.


Ach ja, weil hier schon vom Bugfix gesprochen wurde, die "Ergänzungen und Berichtigungen" von CM hast Du ja schon entdeckt. Beim DCG-Bugfix gab es eine gewisse Evolution, daher am Besten die letzten Korrekturen hier relativ weit unten beachten, im Abschnitt in dem das Schaltbild schem_DCG2_mit_bugfix2.pdf genannt ist. http://www.heise.de/ct/projekte/machmit ... /ErgBerDCG

Einen zusätzlichen Bug (eine kurze Spannungsspitze beim Einschalten) viewtopic.php?f=3&t=374&start=30 gibt es aber noch, den man durch einen zusätzlichen kleinen Elko auf der DCG-Platte verbessern kann ( 4µ7-Elko über R37 bzw. LED3 (Minus in Ri. Basis Q5)). Dazu gehört auch eine Änderung in der Firmware, damit das Problem komplett erledigt ist. Es soll eine Pascal-Firmware-Verson 2.93 geben, die ist aber noch nicht im Repository. In der C-Firmware ist dieser Fix aber drin.

Gruß
Paul

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von ylf » 18.09.2012, 19:20

Sagitus hat geschrieben: Leider stehen mir z.Z. nur relativ einfache Baumarkt-Multimeter (düwi und Voltcraft) zur Verfügung. Daher bin ich bzgl. der Genauigkeit der Messungen ein wenig unsicher.
Das ist kein Problem. Genaue digitale Gleichspannungsmessgeräte zu bauen ist seit Jahrzehnten keine Kunst mehr. Solange es sich um sinusförmige Spannungen (idealerweise um die 50Hz) dreht, sind auch Wechselspannungen kein Problem. Strommessungen im Digitalzeitalter sind nur Spannungsmessungen über einen Shunt.
Preisgünstige Multimeter haben meist einen langen Messzyklus, (ca. 1Sek.) professionellere eher einen kürzeren (100mS), womit sich leichter Einstellungen/Abgleiche vornehmen lassen. True RMS ist bei den billigen nicht drin und die anderen Messfunktionen, wie Widerstand sind nicht ganz so genau.
Das nur als Hintergrundinformation. :wink:

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von Sagitus » 18.09.2012, 21:05

Hallo zusammen,

nach der Messung mit parallel zu C2 geschaltetem 3,3K Ohm Widerstand lese ich nun -15,09 V an Pin 9 und 10.
Die Drahtbrücke (R1) habe ich entfernt. Den Widerstand natürlich auch.

Damit "melde" ich mein IFP offiziell als "fertig" 8)

@all
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps und Hintergrundinformationen! Ihr seid echt super!!!
Nebenbei lerne ich hier eine unglaubliche Menge interessanter Dinge :)

@psclab38 / Paul
Sobald ich das DCG angehen, werde ich den Link zum verbesserten Bugfix berücksichtigen :-)

Viele Grüße aus Bonn
Markus

P.S.
Noch ne dumme Frage zum Schluß... versiegelt ihr die Lötseite nach der Reinigung mit Lötlack (z.B. SK10 von bekannter Firma mit "K"), oder braucht man das nicht...

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von psclab38 » 18.09.2012, 22:38

Sagitus hat geschrieben: P.S.:Noch ne dumme Frage zum Schluß... versiegelt ihr die Lötseite nach der Reinigung mit Lötlack (z.B. SK10 von bekannter Firma mit "K"), oder braucht man das nicht...
Wie der Name schon sagt, Lötlack. Weil Du aber schon mit Löten fertig bist, wird der nicht mehr benötigt. Einfach so lassen, wie es ist. Die industriell hergestellte Leiterplatte hat ja schon einen Schutzlack, der heißt Lötstopplack und ist normalerweise grün.

Wenn Du unbedingt was tun willst: Ich reinige meine Leiterplatten nach dem Löten mit Leiterplattenreiniger LR. Das ist mehr aus optischen Gründen, und nur bei ganz hochohmigen Schaltungen wirklich notwendig. Ich hab's aber gerne trotzdem sauber. 8)

Wenn man allerdings mit dünnflüssigem Flußmittel nachgeholfen hat, dann ist eine Reinigung aber fast Pflicht, denn das Zeug ist hygroskopisch und kann echt Ärger machen. In meinem früheren Leben habe ich mal eine damit bearbeitete Baugruppe (mit Vielbeiner TQFP100) in die Klimakammer gesteckt. Die war noch nicht bei 50°C im ersten Zyklus angekommen und ich hatte schon einen Kurzschluß mit 15 Ohm zwischen zwei Anschlüssen des TQFP100.

Gruß
Paul

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von ylf » 19.09.2012, 14:27

Einen Lack halte ich auch für unnötig. Die Flußmittelreste sollte man aber schon entfernen. Wenn der von Paul erwähnte Leiterplattenreiniger nicht zur Hand ist, tut es auch gewöhnlicher Spiritus.
Bei bestimmten Baugruppen, wie dem DIV im Bereich des AD-Wandlers, ist eine gründliche Reinigung Pflicht. Am besten mit Aceton.

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Re: c't Lab für Anfänger zu schaffen?

Beitrag von Sagitus » 19.09.2012, 19:57

Ich habe die Platine mit Isopropanol ("Bekannte Firma mit "K" IPO) gereinigt.
Es sind nach einigen Duschen weder Flussmittelrückstände noch schlieren zu sehen... die Platine sieht beinahe aus, als wäre sie brandneu...

Ich werde also am IFP - Modul nichts weiter machen (kein Lack, oder sonst was...)

Als nächstes werde ich das DCG - Modul angehen.
Aceton muss ich mir zur End-Reinigung noch besorgen...

Viele Grüße
Markus

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