C-Firmware

Themen, die überhaupt nicht in die übrigen Kategorien passen, könnt ihr hier besprechen.

Ich verwende die C-Firmware auf diesen Modulen:

Umfrage endete am 12.06.2013, 23:00

DCG
9
35%
DDS
6
23%
DIV
6
23%
EDL
3
12%
ADA
2
8%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 26

psclab38
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C-Firmware

Beitrag von psclab38 » 22.05.2013, 23:00

Hallo c't-lab Liebhaber,

nachdem die DCG- und DDS-Varianten der C-Firmware veröffentlicht waren, hatte Jörg vor recht langer Zeit hier mal eine Umfrage gestartet, ob denn Interesse für weitere Varianten besteht. Auch wenn in der Zwischenzeit aus dem Projekt so ein wenig "die Luft raus ist", würde mich doch interessieren, wer von den Usern hier im Forum die C-Firmware verwendet. In die C-Firmware-Varianten ist recht viel Arbeit reingefllossen und ich dachte mir, jetzt wäre noch ein Zeitpunkt um zu erfahren, wie sie bei Euch angekommen sind.

Seit der letzten Umfrage ist der Kreis der C-Firmware um DIV, EDL und ADA erweitert worden. Ich lasse die Umfrage mal drei Wochen laufen, da sich der eine oder andere eventuell nur noch selten hier hereinklickt. Also meine Bitte, auch wenn Ihr sonst nicht aktiv im Forum teilnehmt aber eine C-Firmware verwendet, dann setzt Eure Häkchen bei dieser Umfrage.

Auch Anregungen könnt Ihr gerne als Kommentar anbringen, es gibt sicher immer was tun.

Viele Grüße
Paul

PS: So ganz nebenbei habe ich vor einem Jahr angefangen aus Spaß die Firmware für das FPGA-Modul zu portieren. Das läuft inzwischen ganz anständig.

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Re: C-Firmware

Beitrag von dg1vs » 23.05.2013, 20:48

Hallo Paul,

ich!

Mir persönlich ist die Möglichkeit wichtig, problemlos Änderungen (wenn auch kleine) jederzeit durchführen zu können. In einem Amateurfunkprojekt habe ich da extrem negative Dinge erlebt. Aus diesem Grund ist die Arbeit extrem hoch einzuschätzen. Eigentlich wäre das auch ein Thema für cm und die ct'Hacks

Grüße Karsten

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Re: C-Firmware

Beitrag von psclab38 » 27.05.2013, 19:34

Hallo Karsten,
dg1vs hat geschrieben:Mir persönlich ist die Möglichkeit wichtig, problemlos Änderungen (wenn auch kleine) jederzeit durchführen zu können.
So ist es, zumal das Projekt bei Heise auch "Mach Mit" in der URL hat.
dg1vs hat geschrieben: Eigentlich wäre das auch ein Thema für cm und die ct'Hacks.
Ja, eigentlich. Leider zeigt der derzeitige Zwischenstand bei der Umfrage, daß sich das Interesse am Projekt stark abgekühlt hat, von vereinzelten Anfragen mal abgesehen. Ich hatte ursprünglich schon gehofft, daß wir mindestens bei DCG oder DDS knapp zweistellige Zahlen sehen würden. Naja, schon schade...

Viele Grüße
Paul

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elo
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Re: C-Firmware

Beitrag von elo » 31.05.2013, 20:27

Hallo,

meine c't Lab Module haben mehrere Jahre Staub gefangen.
Ich habe vor einigen Wochen damit begonnen alles wieder in Betrieb zu nehmen.
Die C Firmware hatte ich bereits entdeckt und geladen.

Ändert sich durch die Installation etwas an der Steuerung, Abgleich bzw.
ist etwas besonderes zu beachten?

Viele Grüße
Ulrich

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Re: C-Firmware

Beitrag von psclab38 » 31.05.2013, 22:05

elo hat geschrieben:Ändert sich durch die Installation etwas an der Steuerung, Abgleich bzw.
ist etwas besonderes zu beachten?
Hallo Ulrich,

freut mich, wenn Du Dich für die C-Firmware interessierst.
Im Prinzip sind alle C-Varianten auf Kompatibilität mit der Pascal-Version angelegt. Das heißt, sie können mindestens das Gleiche, manche haben auch mehr Features. Diese sind - leider nur für DDS und DIV - im Excel-Sheet bei den Firmware-Quelldateien dokumentiert. Da liege ich leider noch mit etwas Papierkram im Rückstand.

Die C-Firmware-Versionen haben alle keine EEPROM-Dateien, die legen sich die Strukturen beim ersten Start selbst an.

Die EEPROM-Daten sind NICHT DIREKT zwischen Pascal und C übertragbar. Entweder mußt Du neu kalibrieren oder die alten Kalibrierdaten vorher mit dem "ParamBackupRestore.vi" retten und nachher wieder einspielen.

Wenn Du Probleme hast, dann eröffne bitte einen eigenen Thread im jeweiligen Software-Bereich hier im Forum.

Viele Grüße
Paul

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Re: C-Firmware

Beitrag von francis » 01.06.2013, 16:07

Hallo an alle c't Lab Liebhaber,

ich habe mich noch nicht mit der C-Firmware auseinandergesetzt, werde dies aber bei Gelegenheit (Zeit) sicher tun.
Besonderes Interesse hätte ich an einer C-Firmware für das Uni-C.
Ich hatte schon früher wegen eines Bugs in der Firmware einen Thread. Das Speichern von Meßdaten über Labscript auf der SD-Card funktioniert nicht.
Ich hatte auch vergeblich versucht cm zu einem Bugfixing zu bewegen.
Es ist ein großer Nachteil des ganzen Projekts, dass ich und jeder viel Zeit und auch Kosten investiert hat, dann aber eigene Änderungen der Firmware wegen des kommerziellen Pascal Compiler nicht möglich sind.
Die Firmware für das Uni-C nach C umzusetzten ist mir selbst jedoch zwei Schuhgrößen zu groß.

Beste Grüße
Franz

Sagitus
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Re: C-Firmware

Beitrag von Sagitus » 02.06.2013, 00:10

Hallo zusammen,

ich habe letztes Jahr das c't Lab mit den Modulen IFP, DCG + DCP und DIV aufgebaut

Leider ist das Projekt ein wenig ins stocken geraten und erst in der vergangenen Woche wieder aktiv aufgegriffen worden.
Ich habe die Module bislang "nur" mit dem Pascal-Code bestückt und noch nicht final abgeglichen. Da bin ich gerade bei ;-)

Zukünftig werde ich jedoch auch auf den C-Code umsteigen...
Von mir auch ein dickes Lob an die Entwickler... da steckt eine Menge Arbeit drin für einen sehr überschaubaren Benutzerkreis!!!

Weiter so!

Viele Grüße
Markus

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Re: C-Firmware

Beitrag von psclab38 » 02.06.2013, 11:10

Hallo Franz,
francis hat geschrieben: Besonderes Interesse hätte ich an einer C-Firmware für das Uni-C.
Das ist leider eines der Module, zu dem es noch keine Portierung gibt. Wie schon erwähnt, arbeite ich an einer Portierung für das FPGA, da sind viele Dinge zumindest ähnlich: FPGA, SD-Karte, Uhr, Labscript-Interpreter. Wer möchte, kann gerne auf meinem Code aufbauen; ich selbst habe aber kein UNI-C.
francis hat geschrieben:Ich hatte schon früher wegen eines Bugs in der Firmware einen Thread. Das Speichern von Meßdaten über Labscript auf der SD-Card funktioniert nicht.
Ich hatte auch vergeblich versucht cm zu einem Bugfixing zu bewegen.
Das habe ich beobachtet; es war auch schon früher ein Problem. Z.B. wurde der Software-Bugfix für den Einschaltpeak in der DCG (V2.93) meines Wissens auch nie veröffentlicht.

Hallo Markus,
Sagitus hat geschrieben:Von mir auch ein dickes Lob an die Entwickler... da steckt eine Menge Arbeit drin für einen sehr überschaubaren Benutzerkreis!!!

Weiter so!
Dankeschön!

Viele Grüße
Paul

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Re: C-Firmware

Beitrag von Technetium » 12.06.2013, 13:24

Hallo liebe C-Firmware Entwickler!

Nach längerer Pause bzw. sporadischer Nutzung meines c't-Labs würde ich gern das Thema wieder aufnehmen und auch die C-Firmware ausprobieren. Wie vermutlich bei vielen anderen "Hobbyisten" ist bei mir auch allein das Zeitbudget der limitierende Faktor.
Von der Pascal-FW ist wohl absehbar kaum noch etwas zu erwarten, aber das Potenzial des Projektes ist bestimmt noch nicht ausgereizt. Ich würde daher gern dazu ermuntern, diese tolle Projektarbeit fortzusetzen.

VG
Matthias aus HAJ

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Re: C-Firmware

Beitrag von psclab38 » 13.06.2013, 20:53

Hallo C-Firmware-User,

erst mal vielen Dank für's Mitmachen beim Abstimmen. Die Runde ist ja sehr klein geworden ist, wie die Umfrage leider gezeigt hat. Das kam zwar nicht ganz unerwartet, aber ich bin doch fast erschrocken.

Aber sei's drum: wer Fehler findet möge sie bitte hier im Forum melden; wer mal Lust auf's Fehlersuchen hat, den möchte ich ermuntern auch mal genau hinzuschauen, ob das alles so funktioniert, wie man es erwartet. Dazu muß man nicht den C-Code durchflöhen, aber einfach bei der Benutzung - sei es nun per Panel oder Bus - rechts und links etwas testen. Ich bin da auf Euch angewiesen: Man wird leider betriebsblind und andere aufmerksame Augenpaare können die Qualität nur verbessern.

Ansonsten werde ich hin und wieder an Stellen weiterarbeiten, die mich persönlich interessieren, u. a. beim FPGA.

Viele Grüße
Paul

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Re: C-Firmware

Beitrag von Neuling » 15.06.2013, 12:58

Eine kurze Frage von einem Nicht-SW-Fachmann: wären die Pascal-Programme (mich interessiert besonders ADA-IO) mit einem Pascal zu C Converter (z.B. p2c) so konvertierbar, dass man kleine Änderungen vornehmen und mit den C-Compiler des ATmega wieder funktionsfähig übersetzen kann?

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Re: C-Firmware

Beitrag von psclab38 » 15.06.2013, 14:34

Neuling hat geschrieben:Eine kurze Frage von einem Nicht-SW-Fachmann: wären die Pascal-Programme (mich interessiert besonders ADA-IO) mit einem Pascal zu C Converter (z.B. p2c) so konvertierbar, dass man kleine Änderungen vornehmen und mit den C-Compiler des ATmega wieder funktionsfähig übersetzen kann?
Hallo Neuling,
ja, es gibt in der Tat solche Converter. Aber was kommt dabei heraus? Ich bezweifle, dass der Code wartbar ist und auf Anhieb funktioniert. Man muß ja dann die C-Bibliotheken benutzen usw...

WIr sind jedenfalls nicht diesen Weg gegangen, sondern haben ganz klassisch von Hand portiert. Zur ADA-IO gibt's ja auch eine Portierung; die kannst Du Dir ja mal ansehen.

Gruß
Paul

PatHoff
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Re: C-Firmware

Beitrag von PatHoff » 04.07.2013, 20:40

Hallo Paul,

Ich bin gerade dabei, Deine C-Firmware auf meinem ADA-Modul auszuprobieren, weil ich ein Temperatur-Mess-Modul für die ADA in die FirmWare integrieren will. Jetzt hatte ich dazu mit ParamBackupRestore.vi sämtliche Parameter aus meiner Pascal-Firmware 1.73 ausgelesen, Deine C-Firmware geflasht und dann die Parameter wieder mit ParamBackupRestore.vi zurück gespielt. Leider hat danach der ADC bei negativen Spannung (und zwar nur bei negativen Spannung !) gesponnen. Es wurden schnell springende positive oder auch negative Werte angezeigt. Ich habe ein Compilier-Fehler vermutet (Ich hatte Deinen Quellcode mit AVR-Studio 4.16 compiliert) und Dein Compilat geflasht. Und siehe da, der ADC zeigte auch vernüftige negative Werte an. Dann habe ich wieder mit ParamBackupRestore.vi meine alten Kalibrierwerte übertragen und der ADC fing wieder bei negativen Werten an zu spinnen ! Also habe ich ein bisschen mit OFS und SCL am seriellen Terminal gespielt, konnte den Fehler aber so nicht provozieren. Dann fiel mir auf, dass ParamBackupRestore.vi auch bei eigentlich nicht gültigen SubChannel-Nummern (z.B. 108 und 109, 118 und 119, oder 208 und 209) Werte ausliest und auch wieder zurück schreibt (erkennbar an der 1 in der Spalte "1=gültig"). Ich habe also alle für mich nicht nachvollziehbaren SubChannels auf 0 gesetzt (in der durch das VI erzeugten Parameter-Datei) und diese Datei dann per ParamBackupRestore.vi in Deine C-Firmware geschrieben. Und so funktionierte es dann.
Lange Rede, kurzer Sinn: Da scheint es mit ParamBackupRestore.vi eine Inkompatibilität zwischen der Pascal- und der C-Firmware zu geben, weil die Pascal-Firmware wohl solche ungültigen SubChannels wie 108 usw. als gültig zurück meldet, und Deine C-Firmware mit diesen aber nicht klar kommt.

Meine Frage ist nun: Kannst Du das reproduzieren ? Und wenn ja, könnte man die C-Firmware gegen solche ungültigen SubChannels "abhärten" ?

Besten Gruß,
PatHoff

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Re: C-Firmware

Beitrag von psclab38 » 05.07.2013, 08:42

Ich habe dazu einen neuen Thread aufgemacht: viewtopic.php?f=14&t=758

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Re: C-Firmware

Beitrag von Marcel » 09.07.2013, 16:15

Nach langer Zeit (hatte Platzmangel) habe ich auch meine beiden DCG/DCP mal wieder aus der ecke gekramt. Ich habe nun zwar die Repositories für die C-Firmware gefunden aber keine fertig kompilierten hex-files. Bin ich nur blind oder muss ich mir tatsächlich die Tools wieder komplett auf meinen Rechner packen?
Stolzer Besitzer eines c`t-Lab:

1x 19" Gehäuse von Segor [ 100% ]
1x IFP ohne LAN [ 100% ]
2x DCG/DCP 16bit [ 100% ]

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