IFP-WLAN/USB-Anbindung

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IFP-WLAN/USB-Anbindung

Beitrag von multimeter » 07.05.2009, 20:29

Hallo Leute,

die Verbindung zwischen PC und ct-Lab funktioniert bei mir mit über USB und RS-232 einwandfrei (auch mit USB-COM-Adapter).

Die XPort-Variante finde ich nach wie vor interessant, aber der Preis (65 Euro) ist mir immer noch zu hoch.

Es gibt aber bereits USB-WLAN-Sticks auf dem Markt (ab ca. 10 Euro), die theoretisch (aus meiner Sicht) die Datenübertragung sogar drahtlos ermöglichen.

Der PC hängt an der FritzBox mit WLAN.

Die USB-WLAN-Sticks die ich im Netz gefunden habe, haben allerdings den USB-Stecker Typ A und sind damit zunächst für unsere Anwendung ungeeignet.

Ein Adapterkabel von USB Typ A nach Typ B (ct-Lab-Anschluss) wäre dabei kein Problem.

Jetzt meine Frage*: Liege ich jetzt mit meiner Idee ganz falsch, oder kann man da doch was machen?

*Da ich zu wenig Ahnung davon habe, hoffe ich, dass sich User die auf diesem Gebiet Erfahrung haben dazu äußern.

Viele Grüße
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Re: IFP-WLAN/USB-Anbindung

Beitrag von EXA » 07.05.2009, 20:35

Hi multimeter,
ich befürchte fast, dass das IFP Modul nicht als USB-Host agieren kann und den USB-WLAN-Dongle somit nicht ansteuern kann. Ist aber nur eine Vermutung meinerseits, wobei ich wirklich nicht zu den Experten zähle :oops:

MfG
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Re: IFP-WLAN/USB-Anbindung

Beitrag von thoralt » 07.05.2009, 21:33

Hallo,

EXA liegt mit seinem Posting richtig - das c't-Lab kann nicht als USB-Host agieren. Die USB-Funktionalität wird ausschließlich in dem kleinen FT232 auf dem IFP abgewickelt, und dort nur als Client. Leider (für den Bastler) unterscheiden sich Host- und Client-Rolle auf dem USB so grundsätzlich, dass es mit den Mitteln am c't-Lab nicht möglich ist, den USB "rückwärts" zu betreiben. Mit dem FPGA-Modul wäre so etwas denkbar, es hat zumindest die Geschwindigkeit. Ein USB-Host muss nämlich leider so ziemlich das gesamte Protokoll unterstützen, während USB-Clients meist mit einer Teilmenge auskommen.

Es gibt neuere Mikrocontroller mit USB-OTG (on the go). Diese können als (einfache) Hosts agieren (z. B. einige aus der PIC32-Serie von Microchip). Damit kann mann dann mal einen USB-Stick (Massenspeicher) anstecken und lesen/beschreiben. Hier ist das Protokoll recht eng gefaßt. Daher kommen die Betriebssysteme auch ohne einen speziellen Treiber aus - es reicht einer für alle USB-Massenspeicher (oder auch Tastaturen, Mäuse). Bei WLAN-Sticks sieht das anders aus, hier hat jeder Hersteller sein eigenes Protokoll und das setzt er mit seinem eigenen Treiber um. Wenn nun also jemand von den c't-Lab-Bastlern ein USB-Host-Modul bauen würde, dann müßte er ersteinmal verstehen, wie der WLAN-Stick initialisiert wird, welche Daten er erwartet, wie die Daten formatiert sind... Ich sage mal so: Das könnte durchaus mal länger dauern.

Viele Grüße
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Re: IFP-WLAN/USB-Anbindung

Beitrag von Marcel » 08.05.2009, 06:35

was vielleicht interessant sein könnte für die Lan-Anbindung ist http://www.ulrichradig.de/home/index.php/avr/eth_m32_ex. Das Board kostet fertig um die 30€ und kann eine serielle Schnittstelle über LAN Durchreichen.
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Re: IFP-WLAN/USB-Anbindung

Beitrag von thoralt » 08.05.2009, 07:29

Wenn Du etwas mehr selber basteln willst, solltest Du mal hier kucken:
http://www.ethernut.de/de/hardware/index.html

Viele Grüße
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Re: IFP-WLAN/USB-Anbindung

Beitrag von multimeter » 09.05.2009, 15:49

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Antworten.
Hab mir fast schon gedacht das es nicht so einfach geht.

Viele Grüße
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