Logic Analyzer

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sasude
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Logic Analyzer

Beitrag von sasude » 20.10.2008, 17:39

Hallo,

das Thema wurde schon mehrfach im Forum angesprochen. Trotzdem möchte ich es hier noch einmal aufgreifen, da es bisher nicht abschließend behandelt wurde.

Die Threads bisher sind:
[url]http://thoralt.ehecht.com/phpbb/viewtopic.php?t=140[/url]
[url]http://thoralt.ehecht.com/phpbb/viewtopic.php?t=73[/url]
(Die Links habe ich irgendwie nicht hinbekommen. Sorry.)

Da ich kein Oszilloskop habe und meistens eh nur digtale Pegel verfolge (i2c, spi, seriell, Microcontoller usw.) kam mir die Idee eines Logic Analyzers.

Dieser sollte folgende Features haben:

* Pegel Variabel (3.3V, 5V, 15V)
* lange Datenaufzeichnung (je nach Geldbeutel)
* 8, 16 oder 32 Kanäle (je nach Geldbeutel)
* Triggerein- und ausgänge

Klaus_Phi hat hier eventuell schon vorgearbeitet. Der Thread ist aber momentan nicht mehr aktiv.
Da so ein Projekt alleine nicht zu schaffen ist sowohl von der Zeit her als auch vom Wissen kann das Projekt nur klappen, wenn sich mehrere Leute zusammen finden.
Ich hatte mir da etwas ab 5 Leute oder mehr überlegt.

Falls jemand an (meinen) Detailgedanken interessiert ist:

Als Probes hatte ich mir high speed Komparatoren überlegt, die außerhalb des ct-lab auf einer kleinen Platine direkt hinter den Messspitzen sitzen. Damit kann man die Kabel zu den Probes lang machen ohne Verluste auf den Leitungen zu haben. Diese Komparatoren kosten zw. 4-8 Euronen pro Kanal. Das ist bei 32 Kanälen schon etwas viel daher kann jeder selber entscheiden oder er nun 8,16 oder 32 Strück braucht. Alternativ kann man auch schlechtere für nur 1 Euro nehmen (je nach Geldbeutel).

Die Komparatoren werden von einem DA-Wandler mit einen Schwellwert versorgt, der von der Software frei einstellbar ist. Damit lassen sich alle Pegel von 3.3 (oder drunter) über 5V bis hin zu 15V (seriell) aufnehmen.
Für den DA Wandler und den Anschluss nach draußen geht einer der Slots auf der FPGA Platine drauf.

Als Datenspeicher hatte ich eine weitere Slot-Platine vorgesehen. Hier kommt dann ein SDRam drauf. Wenn möglich mit einen Standard SDRam Steckplatz falls man den löten kann. Damit wäre auch hier die Bestückung je nach Geldbeuteln variabel. Da kann man dann auch bis zu 1GB reinstecken wer es mag. Einen fertigen/freien Core für SDRam sollte im Internet irgendwo aufzutreiben sein.

Da man dann solche Datenmengen nicht mehr per ct-bus nach draußen bekommt (bei 512MB/1GB dauert das zu lange) geht der dritte Steckplatz für USB2.0 oder Ethernet drauf.

Natürlich braucht es auch noch Software auf PC und FPGA.

So das war meine Planung bisher. Ich habe versucht das ganze Modular zu halten damit jeder sich die Hardware für den eigenen Bedarf anpassen kann. Dadurch hoffe ich, dass sich viele finden die Mithelfen wollen.

fgl
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Beitrag von fgl » 20.10.2008, 20:18

Ich wäre auch immer noch sehr interessiert an solch einem Projekt. Klaus_Phi hat hier schon erstaunliches geleiset.

Mich würde interessieren, wieweit er ist und ob er noch dran ist...

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Beitrag von EXA » 20.10.2008, 20:36

Ich wäre auch immer noch sehr interessiert an solch einem Projekt. Klaus_Phi hat hier schon erstaunliches geleiset.

Mich würde interessieren, wieweit er ist und ob er noch dran ist...
Da würde ich mich auf jeden Fall anschließen. Ich kann vermutlich aus Erfahrungsmangel nicht viel zu diesem Projekt beitragen, werde aber das Beste versuchen ...

MfG
EXA
Beste Grüße
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Beitrag von magicroomy » 20.10.2008, 23:11

An anderer Stelle kam auch schon immer der korrekte Hinweis:
Optobus ist der Flaschenhals. Wie Du schon erwähnt hattest stellst Du Dir einen extra USB Anschluss vor. Sicher der richtige Weg, ... Aber:
Dann noch als Modul für das c't Lab?
Oder doch lieber eine kleine Miniplatine mit einem FPGA drauf die man in einem Schnittstellenplatine steckt auf der dann RAM und die Messhardware drauf ist. Das Ganze dann Standalone.

Gruss
Magic Roomy

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Beitrag von fgl » 21.10.2008, 05:56

Im Rahmen des c't Labs, ich fänds einfach schön wenn ich das ganze in mein 19'' Rack mit einbauen könnte und die Sache auf Basis des FPGA-Moduls läuft.

Evtl kann man ja dann Einstellungen etc. über den Optobus vornehmen, der ist nunmal nicht HighSpeed, das war von Anfang an klar :wink:

sasude
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Beitrag von sasude » 21.10.2008, 17:55

Da es eh eine separate Verbindung zum PC gibt ist es eigentlich kein Modul mehr. Allerdings finde ich es auch praktisch wenn man alle Messgeräte in einen Gehäuse unterbringt. Dann kann man alles schnell im Schrank verstauen. (Ich habe keine Werkstatt sondern nur das Wohnzimmer :wink: )

Ich finde es daher nicht besonders tragisch wenn es keinen optobus Anschluss gibt. Trotzdem sollte es irgendwie in das ct-lab(19" Rack) einsteckbar sein.

Meine Absicht war erstmal zu Fragen, wer Lust und Zeit hat mitzuarbeiten. Weil das alleine nicht zu schaffen ist.

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Beitrag von fgl » 21.10.2008, 18:52

:dito:

Ich hoffe, das wird noch realisiert.

Klaus_Phi, wo bist du?

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