DACRAM Zusatzplatine

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psclab38
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Re: DACRAM Zusatzplatine

Beitrag von psclab38 » 20.03.2009, 01:16

stimmt, das könnte auch erklären, warum alle (je nach Flussmittel) unterschiedliche Eigenschaften des Komparators sehen ... vielleicht kann man ja mal versuchen, die Umgebung des ICs auf der Platine zu säubern ...
Das Reinigen (sogar mit Ultraschallreiniger) hat nix gebracht (ich hatte allerdings sauber gelötet - ohne Zugabe von extra Flußmittel). Hmm. Vielleicht war's ja zu wenig?!
Vielleicht ist es aber auch ein Entkopplungsproblem mit der Versorgungsspannung, evtl. kann jemand von den Leuten mit den wilden Oszillationen mal auf den Versorgungspins 5 und 2 mal nachmessen, ob da was zu sehen ist?
Die Versorgung sollte in Ordnung sein. Der Entkopplungskondi ist in brauchbarer Entfernung. Dem hab ich sogar nochmal extra 10nF parallel geschaltet (so einer bedient die höheren Frequenzen besser), aber ohne Änderung.

Das Layout in dem Bereich des Komparators ist nicht ganz ideal, aber das dürfte eigentlich nicht die Ursache für die wilden Schwingungen sein.

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Re: DACRAM Zusatzplatine

Beitrag von Viviatis » 20.03.2009, 11:58

Hallo zusammen,

bisher habe ich zwar noch nichts zum Forum beigetragen, habe aber von Beginn an alles verfolgt und dank Eurer Arbeit viele Komponenten der LABs - unter anderem FPGA und DACRAM-Karte - mit gutem Erfolg zusammengebaut.

Gestern habe ich dann die DACRAM-Karte im Vollausbau zusammengelötet. Es war wirklich nicht gerade angenehm....

Folgende Ergebnisse nach ein paar Tests:

LEDblink --> funktioniert
DEMOVGA.INI --> funktioniert einwandfrei (Monitor: Dell UltraSharp 2007FP, am VGA-Eingang)
BounceBall (chipio.bin) --> funktioniert einwandfrei
VGA Test (clockmodule.bin) --> funktioniert

Leider habe ich kein Oszilloskop und auch kein DDS und kann daher z.B. Asteroids und andere Applikationen nicht testen.
Da ich das FPGA hauptsächlich für messtechnische Experimente und Projekte einsetzen möchte, interessiert mich natürlich, ob alle Wandler einwandfrei funktionieren. Natürlich ist mir klar, dass ich ohne Oszi und Logic Analyzer auf Dauer nicht weiter komme, trotzdem zwei Fragen:

1. Wie kann man die Wandler der DACRAM Karte sonst noch auf die Schnelle testen? Das geht irgendwie nicht so richtig aus dem Artikel hervor - oder ich habe da ein paar Scheuklappen ;-)...

2. Sind die SMA-Buchsen und Stecker zu empfehlen, oder reichen die Platinenstecker von Segor. Hat da überhaupt schon jemand eine Idee, wie man idealerweise die Anschlüsse auf eine Frontplatte führen könnte/sollte?

Gruss

Frank

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Re: DACRAM Zusatzplatine

Beitrag von ingo » 20.03.2009, 12:58

Hallo Frank!
1. Wie kann man die Wandler der DACRAM Karte sonst noch auf die Schnelle testen? Das geht irgendwie nicht so richtig aus dem Artikel hervor - oder ich habe da ein paar Scheuklappen ;-)...
Du könntest mit dem DDS3-Bitfile und dem Labviewprogramm so niedrige Frequenzen erzeugen, dass Du sie mit Deiner (vermutlich vorhandenen) Soundkarte und einem einfachen Freeware-Oszilloskopprogramm testen kannst.
2. Sind die SMA-Buchsen und Stecker zu empfehlen, oder reichen die Platinenstecker von Segor. Hat da überhaupt schon jemand eine Idee, wie man idealerweise die Anschlüsse auf eine Frontplatte führen könnte/sollte?
Auf der Frontplatte sollte man schon BNC oder SMA-Buchsen vorsehen, wenn man es mit hohen Frequenzen zu tun haben will. Für den Hausgebrauch reichen auch erstmal die Platinenstecker, zumal man für SMA-Stecker eine spezielle Crimpzange braucht und die Stecker nicht ganz billig sind.

Gruss, Ingo.

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Re: DACRAM Zusatzplatine

Beitrag von Viviatis » 20.03.2009, 13:35

Hallo Ingo,

danke für den Tip mit der Soundkarte das hilft erstmal! Bezgl. der SMA-Buchsen auf der Frontplatte: das klingt bei Hochfrequenz natürlich plausibel. Aber warum sollen dann auch auf die DACRAM-Platine zwei SMA-Buchsen für stolze 7,60 Euronen pro Stück gelötet werden? Ich könnte doch auch ein taugliches HF-Kabel (z.B. das RG174-Kabel) direkt auf der DACRAM-Platine anlöten und die SMA-Buchsen auf die Frontplatte schrauben. Oder liege ich da falsch?

Gruß

Frank

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