FPGA?

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Roddot
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FPGA?

Beitrag von Roddot » 18.02.2009, 19:09

Da das CT-Forum momentan keinen Beitrag annimmt hier die Fragen!


Auch wenn die Fragestellung einen Tuck blöde klingt;

Was kann die FPGA denn nun zB als besseren DDS und was ist dafür nötig?

Solte es nicht auch noch eine extra Spiele-FPGA-Platine geben?
Kann man die nicht einfach umstricken?

OK, die drei Slots sind "möglicherweise" (mit der SD-Card) wirklich als Tausch-Module zu benutzen.

Doch wie ist es, braucht man möglicherweise mehrere FPGA´s?
Und wie sollen die dann gleichzeitig betrieben werden?

mfg
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ompf
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Beitrag von ompf » 18.02.2009, 19:32

Kauf Dir eins als Experimentierplattform, und wenn Du etwas gebaut hast, das Du behalten willst, dann bau das Gerät in eine Kiste ein und kauf Dir ein neues. Das FPGA als generisches Modul ins ct-Lab - Rack zu schrauben macht wenig Sinn -- dafür sind die Anwendungsmöglichkeiten (und die dafür nötige Peripherie) viel zu unterschiedlich.


Gruß
Patrick

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Beitrag von Roddot » 18.02.2009, 20:16

Danke für die Antwort Patrick,

So richtig verstehe ich die CT-Lab-Entwickler-FPGA-Plattform Philosophie dann aber doch überhaupt nicht so wirklich.

Die Platine mit den Slots ist gut für die eigenen Versuche/Entwicklungen aber die FPGA-Spiele-Platine ist als CT-Lab Anwendungs-Modul geeigneter.

Anders macht das doch eigentlich keinen Sinn und macht ansonsten einen gewollten aber nicht....

...zumindest sehr verschwenderisch.
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Anwendungsmöglichkeiten FPGA (DDS)

Beitrag von magicroomy » 19.02.2009, 10:17

Na das FPGA mit DDS zu vergleichen ist denke ich nicht der beste Vergleich. Eigentlich sollte der Vergleich mit der ADA gemacht werden. Mit dem FPGA hat man halt die Möglichkeit für verschiedenste I/O Bedürfnisse eine Platine mit Software zu stricken.
Der Vorteil des FPGA liegt dabei in der exterm leichten Rekonfigurierbarkeit ohne Dinge flashen zu müssen. Der vereinfacht die Entwicklung (Turnaround) und ist wesentlich flexibler. Steckkarten können einfach getauscht werden. Anderes Image ins FPGA laden fertig.
Bevor ich anfange eine Steckkarte für die ADA zu implementieren, die bestehende Firmware so zu ändern, daß Parser und Grundfunktionalität immer noch funktionieren und zusätzlich meine neuen Funktionen beinhalten ist es wesentlich einfacher für das FPGA was zu entwicklen.
Auch ist das FPGA wesentlich schneller als der ATMega. => Man kann wesentlich schnellere (kürzere) Signale generieren.
Bzgl. FPGA als DDS. DDS hat nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten bzgl. der generierbaren Frequenzformen (Sinus etc.). In ein FPGA könnte man halt rein theoretisch beliebige Wellenformen reinladen und extrem schnell ausgeben lassen. Oberwellen etc. ließen sich damit auch erzeugen. CM hat ja schon die Fähigkeit der Modulation implementiert. Alles nicht möglich mit DDS. Dafür ist das Ding einfach zu diskret aufgebaut.

Was noch fehlt ist ein schneller AD Wandler der hier ja auch schon viel diskutiert wurde. Dann wäre es perfekt. Dann könnte man auch man in die Richtung digitale Signalverarbeitung mit den verschiedensten Methoden und Algorithmen (FFT etc.) gehen. DSO, etc. könnte man sich dann auch noch implementieren.

Eigentlich sollten wir eine Petition an CM schicken mit der Forderung uns noch so eine Platine zu stricken ;-)) Vielleicht läßt er sich ja erweichen.

Gruß
Magic Roomy

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Beitrag von Roddot » 19.02.2009, 10:55

Hallo magicroomy,

Ja, dein Beispiel beschreibt das "Problem" recht gut.
Die Idee mit der Zusätzlichen Karte umschifft das "Problem" natürlich auch.

Da gehört noch irgend was an Platine dazu.
Ist ja schön das das FPGA Platinchen für Programmierer sehr "mächtig" ist.
Ich denke mich überfordert es in dem jetzigen Zustand.

Ich halte mich da bis auf weiteres heraus. (bis ihr das ausdisskutiert habt.)

mfg
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