2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

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2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 10.09.2014, 12:20

Hallo,

wer hat damit schon Versuche gefahren und kann mir sagen was dies taugt ?
Würde ungern über 200 Euro in den Sand setzen.
Und warum ist es nur möglich Bipolare Transistoren damit zu testen ?

Hier unter " Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät " mit dem Browser suchen, dann kommt man direkt dort hin.

http://www.heise.de/ct/projekte/machmit ... bViewDemos


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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von psclab38 » 11.09.2014, 20:42

Hi Bernd,

ich hab's mal probiert. Im Prinzip funktioniert das schon, aber ich hatte mit einem BC327-40 mit hfe=575 die Basisstöme nicht klein genug einstellen können um da sinnvoll zu messen. Mit dickeren Transistoren geht's vielleicht auch so. Wenn Du an dem vi noch rumdrehen möchtest, kannst Du es vermutlich noch für Deine Bedürfnisse anpassen.

Warum nur Bipolar? Weil es halt bei Feldeffekt keine Ic/Ib-Kennlinie gibt. Das müßte man halt entsprechend erweitern.

Wenn Du nicht basteln sondern nur universell Halbleiter testen willst und auch noch Kennlinien aufzeichnen möchtest, dann schau Dir doch den Peak DCA pro an. Da ist fast alles drin...

Grüße
Paul

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 12.09.2014, 18:29

psclab38 hat geschrieben:Hi Bernd,

ich hab's mal probiert. Im Prinzip funktioniert das schon, aber ich hatte mit einem BC327-40 mit
hfe=575 die Basisstöme nicht klein genug einstellen können um da sinnvoll zu messen.
Hört sich nicht toll an, für über 200 Euro. Aber jetzt muß ich damit leben, hab mir 2x den DCG-16Bit Bausatz bei Segor für je 102,50 Euro bestellt + 2x den 159x100x10 Kühlkörper SK 105-100 SA für jeweils 8,80 Euro.
Wollte zwar nur die Teile bestellen die ich nicht besitze, bin dann aber sehr nahe an den Bausatzpreis gekommen, das sich der Aufwand nicht lohnt. Dies konnte ich dank der EXEL-Tabelle von einem User von hier feststellen. Leider weiß ich nicht mehr wer das war, aber danke für die Mühe. Ich habe mal die von mir daraufhin veränderte Tabelle angehangen, allerdings als OpenOffice Datei. Leider gehen ods-Dateien nicht.

Der Name der Datei lautet " c't-Lab_DCG_16-Bit Teileliste.xyz ".
Wenn Du an dem vi noch rumdrehen möchtest, kannst Du es vermutlich noch für Deine Bedürfnisse anpassen.
Möchten eigentlich ungern, werde es wohl aber müssen, wenn ich auch die Kennlinien von N-MOSFETs damit aufnehmen möchte. Ich habe mich gestern etwas über LabView
( LVW ) belesen und daraufhin mal alles soweit startklar gemacht, das ich mir die SemiTest.vi mal ansehen konnte. Irgendwie ist doch nur das Frontpanel vorhanden. Wo ist denn das dazugehörige Blockdiagramm, wo man die Funktion sieht.
Beim ersten Aufruf von diesem VI ( Virtuelles Instrument ), wurde nach der CTLAB-Request-Val.vi gefragt, diese konnte ich aber nirgends bei Heise.de finden. Liegt es vielleicht daran, das ich kein Blockdiagramm habe ?
Warum nur Bipolar? Weil es halt bei Feldeffekt keine Ic/Ib-Kennlinie gibt. Das müßte man halt entsprechend erweitern.
Es liegt sicher nicht an der Hardware sondern an dem LabView-Programm bzw. dem VI nicht wahr ?
Wenn Du nicht basteln sondern nur universell Halbleiter testen willst und auch noch Kennlinien aufzeichnen möchtest, dann schau Dir doch den Peak DCA pro an. Da ist fast alles drin...
Hatte immer gedacht diese Dinger haben keine Anbindung an den PC. Habe mich dumm und dämlich gesucht mit dem Begriff " Kennlinienschreiber " und es kam sehr wenig dabei rum. Außer ein super PIC-Projekt, das ich aber nicht nachbauen wollte, weil ich die AVRs kennenlernen möchte.
Eigentlich bin ich erstmal froh nichts gefunden zu haben, da man mit dem c't-Lab Modulen viel flexibler ist, wenn man auch mit LVW umgehen kann.

Kann mir jemand Quellen und Bücher nennen, die sich auf die LabView6.1 beziehen,
damit ich mal lerne damit " Programme " zu schreiben bzw. zu Zeichnen.
Am liebsten ist mir wirklich, das es dabei um die Version 6.1 geht, sonst kann ich DAU damit schlecht umgehen.

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von psclab38 » 12.09.2014, 20:23

Bernd_Stein hat geschrieben:Ich habe mich gestern etwas über LabView ( LVW ) belesen und daraufhin mal alles soweit startklar gemacht, das ich mir die SemiTest.vi mal ansehen konnte.
Ich habe das BipolarTest.vi aus dem gleichnamigen Zip von hier: http://www.heise.de/ct/projekte/machmit ... abVIEW_VIs
Bernd_Stein hat geschrieben:Irgendwie ist doch nur das Frontpanel vorhanden. Wo ist denn das dazugehörige Blockdiagramm, wo man die Funktion sieht.
Doppelklick auf eine Stelle ohne Bedienelement?
Bernd_Stein hat geschrieben:Es liegt sicher nicht an der Hardware sondern an dem LabView-Programm bzw. dem VI nicht wahr ?
Mit zwei DCG hast du zwei Strom/Spannungsquellen, bei denen Du jeweils beide Sollwerte einstellen kannst und beide Istwerte abfragen kannst. Alle x-beliebigen 2-Tor Messungen sollten damit möglich sein.
Bernd_Stein hat geschrieben:Hatte immer gedacht diese Dinger haben keine Anbindung an den PC.
Der DCA 75 PRO eben schon.
Bernd_Stein hat geschrieben:Kann mir jemand Quellen und Bücher nennen, die sich auf die LabView6.1 beziehen, damit ich mal lerne damit " Programme " zu schreiben bzw. zu Zeichnen.
Am liebsten ist mir wirklich, das es dabei um die Version 6.1 geht, sonst kann ich DAU damit schlecht umgehen.
Die Version 6.1 ist uralt und funktioniert grade so eben noch unter Win7 und 8(.1). Inhaltlich kann ich Dir nicht wirklich weiterhelfen; ich suche mir bei den VIs immer einen Wolf, wenn ich was ändern möche. Ich hab mich aber auch nie im Detail damit auseinandergesetzt.

Grüße
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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bart » 13.09.2014, 07:24

psclab38 hat geschrieben:Im Prinzip funktioniert das schon, aber ich hatte mit einem BC327-40 mit hfe=575 die Basisstöme nicht klein genug einstellen können um da sinnvoll zu messen.
Vielleicht hilft da noch ein externer Spannungsteiler, um die Basisströme zu reduzieren.
Oder einfach nur ein Widerstand in der Zuleitung zum Basisstrom. An I_B dürfte der nichts ändern.
Bernd_Stein hat geschrieben:Kann mir jemand Quellen und Bücher nennen, die sich auf die LabView6.1 beziehen,
damit ich mal lerne damit " Programme " zu schreiben bzw. zu Zeichnen.
Am liebsten ist mir wirklich, das es dabei um die Version 6.1 geht, sonst kann ich DAU damit schlecht umgehen.
Am grundlegenden Prinzip von LabView ja sich seit mehr als 10 Jahren nichts geändert. Mit neuen Versionen kommt Unterstützung für neue (NI-)Hardware hinzu. Die neuen Funktionen und Toolboxen muß man nicht nutzen.
National Instruments sollte selber einige Tutorials zur Verfügung stellen. Ansonsten tut es jedes Grundlagenbuch zu LabView.
Bernd_Stein hat geschrieben:Außer ein super PIC-Projekt, das ich aber nicht nachbauen wollte, weil ich die AVRs kennenlernen möchte.
Mir ist nur das AVR-Projekt bekannt:
http://www.mikrocontroller.net/articles ... stortester
Ich weiß aber nicht, wieviel man beim Nachbau wirklich lernt.

Auch als fertiges Projekt, aber schon ausverkauft:
http://www.box73.de/product_info.php?products_id=3006

Oder aus dem Reich der Mitte, aber ohne Gehäuse:
http://www.aliexpress.com/wholesale?Sea ... tor+Tester

Grüße,
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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 13.09.2014, 10:05

@psclab38
Danke für die Antworten und Tipps. Ganz schon heftig das Blockdiagramm.
Bart hat geschrieben: Am grundlegenden Prinzip von LabView ja sich seit mehr als 10 Jahren nichts geändert. Mit neuen Versionen kommt Unterstützung für neue (NI-)Hardware hinzu. Die neuen Funktionen und Toolboxen muß man nicht nutzen. National Instruments sollte selber einige Tutorials zur Verfügung stellen. Ansonsten tut es jedes Grundlagenbuch zu LabView.
Mag sein, aber die Tutorials von National Instruments ( NI ) sind alle nicht in meiner Muttersprache, was das Verständnis nochmals erschwert und die Hardware von NI ist mir einfach zu teuer. Tutorials in deutsch habe ich mir auch angetan, nur irgendwie sind es sehr wenige und keiner zeigt mal eine kleine Anwendung wie man mit einem µC zusammen arbeiten kann.
So einfache Sachen wie µC mißt mehrere 1-Wire Temperatursensoren ein und LVW zeigt diese dann an.
Zum Beispiel als Messwert, Balkendiagramm mit farbumschlägen und Warnmeldungen bzw. Alarmmeldungen, sowie namentliche Zuordnung der einzelnen Temperatursensoren. Max-Wert und Min-Wert mit Datum und Zeit usw.

Als Grundlagenbuch habe ich mir jetzt das Buch :
  • LabVIEW: Das Grundlagenbuch von Jamal, Rahman,Hagestedt, Andre
gekauft. Es arbeitet mit der Version 7.0 oder 7.1, das konnte ich nicht so genau feststellen - also maximal zwei Versionen weiter als 6.1, was wohl noch nicht viel zu viel neues beinhalten dürfte.
http://www.mikrocontroller.net/articles ... stortester
Ich weiß aber nicht, wieviel man beim Nachbau wirklich lernt.
Soviel ich weiß, haben die aber noch keine Auswertesoftware implementiert.
Oder aus dem Reich der Mitte, aber ohne Gehäuse:
http://www.aliexpress.com/wholesale?Sea ... tor+Tester
Das dürfte ein Clon vom oben genannten µC.net Projekt sein.


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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von francis » 13.09.2014, 10:59

Bernd_Stein hat geschrieben: Kann mir jemand Quellen und Bücher nennen, die sich auf die LabView6.1 beziehen,
damit ich mal lerne damit " Programme " zu schreiben bzw. zu Zeichnen.
Am liebsten ist mir wirklich, das es dabei um die Version 6.1 geht, sonst kann ich DAU damit schlecht umgehen.
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Hallo,

ich habe Georgi, Metin, Einführung in Labview, Hanser Verlag
zur Einarbeitung in Labview verwendet.
Vorteil, da ist eine Studentenversion von Labview dabei. Labview 2009.
Damit funktionieren auch die VIs der ct-Lab Projekte.

Gruß Franz

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 14.09.2014, 10:25

francis hat geschrieben: ich habe Georgi, Metin, Einführung in Labview, Hanser Verlag
zur Einarbeitung in Labview verwendet.
Ja, das findet man auch oft, wenn man nach LabView-Büchern sucht. Habe mich dann allerdings für das in meinem vorherigen Posting entschieden, da es von einem Mitarbeiter von NI (National Instruments )mitgeschrieben wurde und ich denke das er sich somit sehr gut damit auskennt. Ob er mir das auch vermitteln kann ist nätürlich eine andere Frage.
Hatte mich schon gewundert, warum Du keine Versionsnummer von LVW mit angibst, habe dann durch nachforschen bemerkt, das NI wohl nach der Version 8.6.1 aus dem Jahr 2008 nur noch die Jahreszahl zur Kennung benutzt. Da ich noch die c't-CD mit LVW6.1 besitze wollte ich erstmal damit arbeiten und ich frage mich welche Einschränkung wohl so eine Studentenversion hat.

Was für Virtuelle Instrumente ( VI ) hast Du erstellt, die mit welchem c't-Lab-Modul zusammenarbeiten ?

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von francis » 14.09.2014, 19:10

Bernd_Stein hat geschrieben: Ja, das findet man auch oft, wenn man nach LabView-Büchern sucht. Habe mich dann allerdings für das in meinem vorherigen Posting entschieden, da es von einem Mitarbeiter von NI (National Instruments )mitgeschrieben wurde und ich denke das er sich somit sehr gut damit auskennt. Ob er mir das auch vermitteln kann ist nätürlich eine andere Frage.
Hatte mich schon gewundert, warum Du keine Versionsnummer von LVW mit angibst, habe dann durch nachforschen bemerkt, das NI wohl nach der Version 8.6.1 aus dem Jahr 2008 nur noch die Jahreszahl zur Kennung benutzt. Da ich noch die c't-CD mit LVW6.1 besitze wollte ich erstmal damit arbeiten und ich frage mich welche Einschränkung wohl so eine Studentenversion hat.

Was für Virtuelle Instrumente ( VI ) hast Du erstellt, die mit welchem c't-Lab-Modul zusammenarbeiten ?

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Hallo Bernd,
ich habe die Module IO, DCG, DIV, DDS, FGPA und das Uni-C in Betrieb.
Alle in der ct vorgestellten VIs und eigene funktionieren.
In der Studentenversion ist die primäre funktionelle Einschränkung, dass sich nach 30 Tagen Laufzeit keine eigenständige Programme mehr erzeugen lassen, die in der Runtime Umgebung funktionieren.

Gruß Franz

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 14.09.2014, 20:17

francis hat geschrieben: Alle in der ct vorgestellten VIs und eigene funktionieren.
Dann hast Du ja auch richtig Geld und Zeit in dieses c't-Lab gesteckt.
Mit welchen Modulen arbeiten denn Deine selbst,- oder umgeschriebenen VIs zusammen ?

Hatte meine Module als Signatur bearbeitet, aber irgendwie nicht abgesendet oder so, werde dies morgen hoffentlich nochmal machen. Damals baute ich die DDS mit TRMSC Module nach und habe das VI zum Bodediagramm aufnehemen genutzt. War echt ne super Sache. Das auf 250kHz aufgebohrte DDS konnte ich auch schon öfters ohne LVW gut nutzen. Hoffe das mit der Transistorkennlinienaufnahme auch hinzubekommen, aber dafür muss ich mich in LVW einarbeiten.

Steigst Du einigermaßen beim Blockdiagramm SemiTest.vi durch, um mich evtl. beim umstricken für die Kennlinienaufnahme für N-MOSFETs zu unterstützten ?
Du bist bisher der Einzige hier, der etwas lauffähiges mit LVW hinbekommen hat.
Wird natürlich dauern, denke ich, bis ich da einigermaßen druchsteigen werde. So eine Stundentenversion ist also schon mal nichts für mich. In der Zeit habe ich noch nicht einmal das Buch durchgelesen, geschweige denn verstanden. Hoffe es trifft bald ein.


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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bart » 14.09.2014, 21:15

Man kann das ct'Lab auch mit anderen Programmiersprachen steuern, wenn einem Labview zu kompliziert erscheint.

JLab setzt auf Java und für C# gibt es auch schon was: viewtopic.php?f=17&t=255
Ich hatte letztens einen Digitaltester vorgestellt, der durch ein Pythonskript gesteuert wird:
viewtopic.php?f=9&t=790

Im Prinzip muß die Programmiersprache nur Unterstützung für die serielle Schnittstelle bzw. Netzwerk haben, um mit der Hardware kommunizieren zu können. Der Rest ist mehr oder weniger Geschmacksache und Fleißarbeit.

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 15.09.2014, 13:53

Bart hat geschrieben:Man kann das ct'Lab auch mit anderen Programmiersprachen steuern, wenn einem Labview zu kompliziert erscheint.
Es geht ja nicht nur ums steuern, sondern auch das man sich die Ist-Werte auf verschiedene Weise anzeigen lassen kann. Wie in meinem theoretischen Beispiel mit dem Temperatursensor.
Ich hatte letztens einen Digitaltester vorgestellt, der durch ein Pythonskript gesteuert wird:
viewtopic.php?f=9&t=790
Danke das Du uns dies zum Nachbau zur Verfügung stellst.

Ich werde jedoch Unterstützung in LVW brauchen, da ich ja wie bereits geschrieben mir ein Buch dazu gekauft habe.


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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 16.09.2014, 16:00

Hallo,

gestern sind meine DCG-Bausätze + Kühlkörper angekommen und ich habe gleich mit dem Bestücken begonnen. Heute habe ich es geschafft eine DCG-Platine + Bugfix-Platine fertig zu löten und möchte meine Erfahrung hier mitteilen, sowie einige Frage stellen. Denn um die Platine zu testen, fehlt mir erstmal der Elan.

Es taucht eine Diode 1N4148 ( D8 ) in manchen Beschreibungen auf, konnte diese aber nicht auf meiner Platine der Version DCG V2.5 finden, obwohl Sie ja im Schaltplan V#2.51 auftaucht, welcher hier im Wiki wiedergegeben ist. Gerade habe ich gelesen, das in dem Schaltplan ein Texthinweis steht, das diese Diode nachträglich einzufügen ist, aber in der Bugfix-Variante D entfällt ( in der Nähe von U6 zu finden ).

Durch nachforschen habe ich entdeckt, das es zwei weitere Schaltpläne gibt ( beide V#2.6 ).
Jedoch lautet der eine schem_DCG2_mit_bugfix.pdf und der andere schem_DCG2_mit_bugfix2.pdf. Ersterer hat wohl seine letzte Änderung am 10.01.2008 erhalten und der Zweite am 22.02.2008. Bugfix-Variante D scheint zur Änderung vom Februar zu passen - habe dies aber nicht genau überprüft.

Bestückt habe ich die Patine nach der Bugfix Variante D.
Hier letzte Überschrift ( Übersicht Bugfix Varianten ). Schade das man nicht direkt zu den Überschriften verlinken kann.

http://www.thoralt.de/wiki/index.php/DCG

Zuerst war die Sache ziemlich verwirrend mit der ganzen Bugfix-Geschichte. Aber Dank dieser Tabelle und handschriftlich eingefügten Hinweisen in der ausgedruckten Stückliste ging es dann schließlich ziemlich gut bis ich zu C26 kam und diesen vergessen hatte liegend einzulöten. Das auslöten von Bauteilen auf einer zweiseitigen Platine ist immer wieder eine nervige Sache. Dann sofort der zweite Fehler. Nach dem ich diesen ELKO also liegen eingelötet hatte, ist mir später aufgefallen, das er teilweise die untere Reihe von U13 verdeckte. Also wieder Generve .
Übrigens habe ich alle IC's bis auf U1 ohne Sockel eingelötet. Dabei sollte man kein Fehler machen, den so ein ELKO kann schon nerven, aber so ein IC ist schon ein anderes Kaliber.

Ich wollte Euch ein paar Fotos davon hochladen, aber leider ist die Dateigröße auf 512 KiB begrenzt, wobei ich nicht weiß, ob dies nun 512 Kilobyte oder Kilobit sind
( Es sind Kilobyte ).

Habe den Bildausschnitt nochmals verkleinert und nochmals Webfähig gemacht. So ist C26 nun eingelötet.

Da der Kühlkörper ( LxBxH 159x100x10 mit 2,2k/W ) für Q12 ( BD243 ) ziemlich groß ist für so ein TO-220 Gehäuse, ist es nicht vorteilhafter ein BD249 im TO-218 Gehäuse dort mittig anzubringen ?

Außer das dieser 3x soviel kostet - ist da noch etwas was Schaltungstechnisch dagegen spricht ?

Das wärs, zu mehr habe ich nun erstmal keine Lust.

Bernd_Stein
Dateianhänge
www_c't-Lab DCG_V2.5_Bugfix_006.jpg
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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von psclab38 » 16.09.2014, 19:13

Hi Bernd,

alles mit der Ruhe. Doppelt prüfen, dann löten.
Bernd_Stein hat geschrieben:Durch nachforschen habe ich entdeckt, das es zwei weitere Schaltpläne gibt ( beide V#2.6 ).
Jedoch lautet der eine schem_DCG2_mit_bugfix.pdf und der andere schem_DCG2_mit_bugfix2.pdf. Ersterer hat wohl seine letzte Änderung am 10.01.2008 erhalten und der Zweite am 22.02.2008. Bugfix-Variante D scheint zur Änderung vom Februar zu passen - habe dies aber nicht genau überprüft.
schem_DCG2_mit_bugfix2.pdf ist die letzte Version.

Weil wir grade bei Elkos sind: Um den Einschaltpeak zu vermeiden noch einen 4,7µ Elko parallel zu LED3 (B-E Q5) und eine kleine Firmwareänderung. Leider hat CM die Version der Pascal-FW mit dem Fix nicht veröffentlicht. In der C-Firmware (DCG2) ist das aber drin.
Bernd_Stein hat geschrieben:Da der Kühlkörper ( LxBxH 159x100x10 mit 2,2k/W ) für Q12 ( BD243 ) ziemlich groß ist für so ein TO-220 Gehäuse, ist es nicht vorteilhafter ein BD249 im TO-218 Gehäuse dort mittig anzubringen ?

Außer das dieser 3x soviel kostet - ist da noch etwas was Schaltungstechnisch dagegen spricht ?
Es hat sich m. W. noch keiner beklagt, daß der BD243 abgeraucht wäre. Der hat P(tot)=65W. Das sollte eigentlich reichen, wenn man ihn ordentlich auf dem Kühlkörper befestigt. Ich hab ihn auch in der Mitte angeschraubt.
Bernd_Stein hat geschrieben:Das wärs, zu mehr habe ich nun erstmal keine Lust.
Wie jetzt?

Paul

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 17.09.2014, 14:33

psclab38 hat geschrieben:Hi Bernd,
...
schem_DCG2_mit_bugfix2.pdf ist die letzte Version.

Weil wir grade bei Elkos sind: Um den Einschaltpeak zu vermeiden noch einen 4,7µ Elko parallel zu LED3 (B-E Q5) und eine kleine Firmwareänderung. Leider hat CM die Version der Pascal-FW mit dem Fix nicht veröffentlicht. In der C-Firmware (DCG2) ist das aber drin.
Danke für den Hinweis, war mir bisher nicht bekannt mit dem ELKO. Habe allerdings meine LEDs alle plan aufliegen, da muss ich an R37 den 10k dran. Es gilt bei meinen Angaben die letzte Schaltplanversion vom Februar 2008 ( siehe oben schem_... ) sowie der DCG-16 mit der Bugfix-Variante D
Es hat sich m. W. noch keiner beklagt, daß der BD243 abgeraucht wäre. Der hat P(tot)=65W. Das sollte eigentlich reichen, wenn man ihn ordentlich auf dem Kühlkörper befestigt. Ich hab ihn auch in der Mitte angeschraubt.
Frage mich gerade wo eingentlich die Ursache für den " geringen " Strom liegt. Wenn der DCG drei Ampere schaffen würde, könnte ich mein jetztiges regelbares Netzteil weiterverkaufen. Halt nein, doch nicht - denn es kann ja auch als Stromsenke arbeiten.
Bernd_Stein hat geschrieben:Das wärs, zu mehr habe ich nun erstmal keine Lust.
Ich meine zu Berichten.
Und da es jetzt erstmal um die Bestückung der DCG-16-Platine mit der Bugfix-Platine in der Version D geht, verlinke ich auf einen anderen Thread der sich halt mit diesem Thema befasst.

viewtopic.php?p=4602#p4602


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