Wiederstands und Diodenmessung mit DIV

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ade17
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Wiederstands und Diodenmessung mit DIV

Beitrag von ade17 » 08.04.2008, 19:21

Wiederstands-, Dioden- und Durchgangsmessung mit dem DIV wäre eigentlich auch noch eine interessante Erweiterung.

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Beitrag von ylf » 08.04.2008, 19:40

Durchgangsmessung und Diodenmessung ist eigentlich eine Sonderform der Widerstandsmessung.

Im entsprechenden Artikel ist eine entsprechende Erweiterung erwähnt, aber nicht versprochen.

Ich wäre auch eher für eine RCL-Meßerweiterung. Wenn schon, denn schon. Widerstände messe, ich zumindest, recht selten und da brauche ich auch keine 18-24Bit Genauigkeit.

Das könnte man aber auch mit geringen Aufwand durch die Kombination mit dem DDS erreichen. Eine kleine Meßbox, die die beiden Module verbindet und wo das Meßobjekt angeschlossen wird und der Rest ist Sache eines VI's.

Gruß, Jörg

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Beitrag von EXA » 11.04.2008, 12:59

Der Meinung bin ich auch Widerstände muss ich persönlich nicht so genau messen. Bei den Cs schauds da schon anders aus. Cool wäre ein RCL-Feature mit ESR-Messmöglichkeit das man möglichst eigenständig betreiben kann, also ohne DDS und PC.
Gruß EXA

ade17
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Beitrag von ade17 » 11.04.2008, 18:32

Ich stell mir das so vor mit der Widerstandsmessung.
Also ich messe den Widerstand und im Labview erscheint der Widerstandswert und der Farbcode wobei man vorher angeben muss wieviel Ringe der Widerstand hat.

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Beitrag von ylf » 12.04.2008, 18:15

Farbcode?
Wer mit Elektronik dieser Art ernsthaft herummacht, kennt den Farbcode auswendig. Zudem müßte man dem gemessenen Ist-Wet einen Wert aus einer der E-Reihen zuordnen, was auch von der Tolleranz abhängt. Und was mit SMD-Widerständen, die keinen Farbcode mehr haben? Hier kann es sich nur um den Wunsch/Idee eines absoluten Amateurs handeln. :wink:

Wie wäre es mit einem seperaten RCL-Meter c't-Lab Modul?

Gruß, Jörg

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Beitrag von thoralt » 12.04.2008, 21:20

ylf hat geschrieben:Wer mit Elektronik dieser Art ernsthaft herummacht, kennt den Farbcode auswendig.
Naja, wie wir schon bemerkt haben, befassen sich nicht nur "Profis" mit dem c't-Lab. Aber ich glaube, daß genau dies die Absicht von CM war: Ein System bauen, mit welchem sich auch Leute beschäftigen, welche noch nicht den richtigen Zugang zur Elektronik gefunden haben. Was lernen kann man dabei allemal.
ylf hat geschrieben:Zudem müßte man dem gemessenen Ist-Wet einen Wert aus einer der E-Reihen zuordnen, was auch von der Tolleranz abhängt. Und was mit SMD-Widerständen, die keinen Farbcode mehr haben?
Das stimmt. Eine E-Reihe müßte man schon vorgeben. Und eine Dekodierung für die in Frage kommenden SMD-Widerstände wäre auch nicht schlecht. Einen SMD-Widersand mit dem Aufdruck "103" kann man sich noch einfach merken, aber was ist mit "C31" oder "01F"? Da muß man immer erst in den Tabellen wühlen.
ylf hat geschrieben:Hier kann es sich nur um den Wunsch/Idee eines absoluten Amateurs handeln.
Warum auch nicht? Ich finde aber, daß ein solches Projekt (die R-Messung mit den o. g. Varianten) eher nur zur Anschauung dient. In der Praxis werde ich kein c't-Lab anwerfen, um einen Widerstand zu messen, welcher entweder einen Farb- oder einen SMD-Code hat, da bin ich schneller mit der Tabelle. Daher würde ich persönlich auch keine Arbeit in ein entsprechendes Labview-Programm stecken. Aber ich ermutige jeden, der sich diese Arbeit machen will, dazu (und sei es nur zum Kennenlernen von Labview).
ylf hat geschrieben:Wie wäre es mit einem seperaten RCL-Meter c't-Lab Modul?
Hm. R-Messung wäre mir egal, aber C und L würde ich doch gelegentlich genauer bestimmen wollen. Die Idee ist gut. Nur wer setzt sie um? CM sicherlich nicht, denn in der heutigen c't war wieder kein c't-Lab-Artikel drin... OK, es war auch keiner explizit angekündigt, also was beschwere ich mich.

Nun, noch ein schönes Wochenende an alle.
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Beitrag von ylf » 12.04.2008, 22:34

thoralt hat geschrieben:In der Praxis werde ich kein c't-Lab anwerfen, um einen Widerstand zu messen, welcher entweder einen Farb- oder einen SMD-Code hat, da bin ich schneller mit der Tabelle. Daher würde ich persönlich auch keine Arbeit in ein entsprechendes Labview-Programm stecken. Aber ich ermutige jeden, der sich diese Arbeit machen will, dazu (und sei es nur zum Kennenlernen von Labview).
Das trifft den Punkt, wo ich eigentlich drauf hinaus wollte.
thoralt hat geschrieben:
ylf hat geschrieben:Wie wäre es mit einem seperaten RCL-Meter c't-Lab Modul?
Hm. R-Messung wäre mir egal, aber C und L würde ich doch gelegentlich genauer bestimmen wollen. Die Idee ist gut. Nur wer setzt sie um? CM sicherlich nicht, denn in der heutigen c't war wieder kein c't-Lab-Artikel drin... OK, es war auch keiner explizit angekündigt, also was beschwere ich mich.
Wir können es ja mal vorschlagen.

Ich habe mich mit der Funktionsweise von RCL Meßbrücken noch nicht befaßt, aber prinzipiell wäre die R-Messung ein Abfallprodukt der CL-Messung. Wenn man L oder C über den XL oder XC bestimmt, dann klappt dies auch bei einem rein Ohmschen R. Die Schaltung muß nur die Phasenlage dedektieren, voreilend=C, nacheilend=L und phasengleich=R. Der Rest ist wie immer Rechnerei.

Gruß, Jörg

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Beitrag von ade17 » 13.04.2008, 10:30

Da hast du recht in diesem Bereich der Elektronik bin ich ein Amateur. Genau deswegen habe ich mir dieses Projekt (ct'Lab) ja ausgesucht um Erfahrungen zu sammeln und um das gelernte in die Praxis umzusetzen.

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Beitrag von ylf » 13.04.2008, 12:49

Ich habe jetzt mal die Idee zu einem RCL-Meter ins offizielle Forum gesetzt.
Schauen wir mal, was da kommt.

Gruß, Jörg

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