batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

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jojo2203
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batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von jojo2203 » 28.04.2010, 11:16

Hallo

ich würde gern ein batterietestgerät auf basis des c't lab bauen, als senke könnte ich ja die elektronische last mit maximal 50V und 10A verwenden, als quelle hätte ich auch gern 50V und 10A die auch über einen längeren zeitraum zur verfügung stehen müßten, es soll wohl eine modifikation für 5A (was zur not auch noch ginge) und 10A geben, aber ich habe keine weiteren infos gefunden. gibt es irgendwo infos dazu? hat vielleicht schon mal jemand was ähnliches realisiert und erfahrungen gemacht?

Danke.

MfG jojo

Roddot
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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von Roddot » 28.04.2010, 13:32

Schau mal im originalen C't-Lab Forum bei Heise.

Da kannst du einige Für und Wieder lesen.
In der CM Bastelkiste ist auch noch was mit 5A zu finden.
Let's fets with Static-DC. :-)

jojo2203
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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von jojo2203 » 28.04.2010, 13:58

könntest du mir bitte ein paar direkte links geben, finde über die suchfunktion irgendwie nix.

danke.

mfg jojo

Roddot
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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von Roddot » 28.04.2010, 14:11

CT-Lab.de

http://www.heise.de/ct/foren/S-c-t-10-2 ... 6199/list/

Da musst du mal suchen nach DCG und DCP.
10A und auch andere Mods hatten wir da mal "angesprochen".
Let's fets with Static-DC. :-)

jojo2203
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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von jojo2203 » 28.04.2010, 14:47

jetzt hab auch ichs gefunden - danke - es scheint ja DCG/DCP modifikationen bis 30V/10A zu geben, das würde mir ja reichen, könnten die auch einen Entladestrom also quasi -10A bereitstellen oder brauche ich da die elektronische Last? und wenn ja wie wird dann das Zusammenspiel DCG/DCP zum Laden und EML zum Entladen geregelt? Über die Software?

Sorry Elektronik ist nicht so meine Stärke.

Danke.

MfG jojo

TrippleX
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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von TrippleX » 28.04.2010, 21:35

Eine Spannungsquelle ist normalerweise eine Schaltung welche nur einen 1-Quadranten Betrieb erlaubt.
Die Spannungsquelle kann eine Spannung bereit stellen und dementsprechend auch nur Strom bereit stellen.

Eine Last oder "Elektronische"-Last arbeitet auch nur in einem Quadranten, aber dafür in der entgegengesetzten Richtung:
Eine Last kann nur Strom aufnehmen.
Zum Laden bräuchtest du ein "DCG" und zum entladen ein "EDL".
Somit ist deine letzte Schlussfolgerung richtig.

Wenn Elektronik nicht gerade deine Stärke ist dann solltest du vielleicht eine Nummer kleiner Anfangen, diese Schaltungen
sind schon ziemlich komplex.
Dein Tatendrang ist zwar wirklich schön, nur wenn das alles nicht so klappt wie du es willst wirst du frustriert sein und gleichzeitig ist eine Hilfe nur beschränkt möglich, auch werden die Leute hier im Forum auch dir nicht alles erklären können/wollen.

jojo2203
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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von jojo2203 » 29.04.2010, 06:21

ja genau das habe ich mir auch schon gesagt, aber zum glück habe ich einen gestandenen elektroniker an der hand, der nun aber auch nicht soviel zeit hat, aber mich unterstützen würde und etwas löterfahrung habe ich auch. erstmal danke für die tips. weitere fragen werden bestimmt kommen.

wie ich im c't forum gesehen habe, sind 30V/10A der derzeitige Maximalausbau für die Quelle DCP, was aber nur mit verstärkung der Leiterbahnen zu gehen scheint. Sind 30V/5A auch ohne so eine Verstärkung denkbar?

MfG jojo

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ompf
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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von ompf » 29.04.2010, 11:43

jojo2203 hat geschrieben:Sind 30V/5A auch ohne so eine Verstärkung denkbar?
Guck Dir an, wie breit die Leiterbahnen sind. Je höher der Strom, desto heißer werden die im Betrieb. Geh von 40°C Umgebungstemperatur und 85°C Grenzwert aus, d.h. 45°C Temperaturerhöhung. An der Kurve (für 35µm Dicke) kannst Du dann den für die vorhandene Breite erlaubten Strom ablesen.

Um den Leiterbahnquerschnitt signifikant zu erhöhen, müßtest Du Drähte auflöten. Leiterbahnen einfach nur verzinnen bringt in Bezug auf den Widerstand absolut gar nichts. SnPb ist um Größenordnungen hochohmiger als Cu. Was allerdings helfen kann, ist die größere Masse. Die erhöht die Wärmekapazität. Eine verzinnte Leiterbahn erwärmt sich langsamer als eine unverzinnte, erreicht aber am Ende die gleiche Temperatur.


Wenn Du's noch genauer brauchst: DIN IEC 326-3.

Gruß
Patrick
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PCB Erwärmung von Leiterbahnen.gif

jojo2203
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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von jojo2203 » 29.04.2010, 13:16

das wären dann ja für 10A 3mm Leiterbahnbreite, das sollte also für 3A gut reichen und auch nicht zu warm werden.

Ich plane jetzt ein DCG/DCP Modul für das Laden, ein EDL für das Entladen für kleinere Zellen mit maximal 5V/3A. Gern würde ich auch größere Zellen mit höherer Kapazität Testen, so 50V/10A sollten ja mit den Schaltstufen für die IO-Ports machbar sein, ich müßte dann halt an 2 Ports je eine externe Last bzw. Quelle betreiben und zwischen diesen umschalten, wobei pausen zwischen den beiden Belastungen von 2-5 sec nicht weiter stören würden. Ich bin mir aber noch etwas unsicher welche Baugruppen genau ich bestellen muss, ich würde gern jeweils Strom und Spannung mitschreiben und noch ein paar Thermistoren (10K) mitaufzeichnen. 12 Bit Genauigkeit sollte ausreichen.

Danke.

MfG jojo

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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von ompf » 29.04.2010, 17:41

Musst Du denn mit einem exakt definierten Strom entladen, oder wäre auch ein Lastwiderstand denkbar? Eine Kiste mit ein paar Zementwiderständen, KFZ-Relais zum Umschalten und einem Papstlüfter läßt sich einfach aufbauen. Und wenn Du Strom und Spannung misst, kannst Du die entnommene Energie präzise berechnen.


Gruß
Patrick

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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von jojo2203 » 30.04.2010, 06:18

in der prüfung von akkus ist es üblich mit einem konstanten strom zu laden bzw. zu entladen, dafür existieren auch entsprechende vorschriften und wenn man das ganze vergleichbar machen will, dann muss man das ganze auf ein definiertes level bringen, da ist es dann üblich mit einen definierten strom der einem vielfachen der kapazität entspricht zu laden bzw. zu entladen.

andererseits gibt es eine prüfvorschrift in den UN Transportvorschriften, ohne deren bestehen eigentlich keine lithium batterie oder zelle mehr transportiert werden darf, die eine Entladung über einen widerstand von <0,1 Ohm vorschreibt, da darf dann nichts kaputtgehen, brennen oder die zelle wärme als 170°C werden

ergo ist ein ganz schöner aufwand zu betreiben um allen anforderungen gerecht zu werden

mfg jojo

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Re: batterietestgerät auf basis c't lab entwickeln

Beitrag von Bernd_Stein » 29.10.2012, 12:48

jojo2203 hat geschrieben:Hallo

ich würde gern ein batterietestgerät auf basis des c't lab bauen, ...
Auch hallo,

würde mich mal interessieren, wie weit Du hier in diesem Forum damit gekommen bist.
Hatte zu beginn der c't-Lab Ähra ähnliches gefragt, jedoch ist damals niemand drauf eingegangen.
Vielleicht habe ich ja hier mehr Glück !!!
http://www.heise.de/ct/foren/S-Akku-Zus ... 0830/read/


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