PWM auf der DDS

Fragen zur Software des digitalen Funktionsgenerators und des True-RMS-Messaufsatzes bitte hier stellen.
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von psclab38 »

Thoralt hat geschrieben:Das klingt sehr gut. Ich gebe mir Mühe mit dem Platz :) Was die Zeit im Interrupt angeht - vielleicht kann man hier auch außerhalb vom Interrupt was vorberechnen?
Sicher, aber im Lin-Modus gibt's halt mehr Aufwand im Interrupt als im Log-Modus.
Thoralt hat geschrieben:Den Sinn, dass der case-Zweig leer bleibt, verstehe ich schon. Aber warum ausgerechnet der case WAVE_SQUARE und nicht WAVE_LOGIC? Worauf ich hinauswollte - sind die cases hier aus Versehen vertauscht? Oder übersehe ich etwas?
JETZT ist der Groschen bei mir endlich gefallen. Hab' das Codefragment gar nicht richtig gelesen :oops: . Sieht stark nach Vertauschen der Cases aus, SO isses jedenfalls nicht richtig.
Thoralt hat geschrieben:Ehrlich gesagt nein. Meinst Du im Sweep oder normal? Ich habe mir das angesehen, sieht aber ganz sauber aus. Wie meinst Du das?
Nein, ich meine PWM, wie ein paar Beiträge weiter oben schon mal beschreiben. Da bekomme ich z. B. bei 10Hz und 50% dieses Bild:
Bißspuren am PWM
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F0011TEK.png (5.68 KiB) 7621 mal betrachtet
Viele Grüße
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von thoralt »

psclab38 hat geschrieben:JETZT ist der Groschen bei mir endlich gefallen. Hab' das Codefragment gar nicht richtig gelesen :oops: . Sieht stark nach Vertauschen der Cases aus, SO isses jedenfalls nicht richtig.
OK, ich werde das ändern.
Nein, ich meine PWM, wie ein paar Beiträge weiter oben schon mal beschreiben. Da bekomme ich z. B. bei 10Hz und 50% dieses Bild:
F0011TEK.png
Ja, das hattest Du bereits erwähnt, das war bei mir wieder hinten runtergefallen. Es stimmt, hier stört C28. Ich habe ihn mit Lötzinn überbrückt, jetzt sieht das Signal wieder gut aus.

Bis gerade eben habe ich die Forumsoftware geuptdatet, daher ist das DDS noch nicht weitergekommen. Das wird aber noch :)

Was noch fehlt:
- Fehlerbehebung bei der Einstellung vom PWM-Tastverhältnis (und Invertierung des ganzen, ich hatte nämlich übersehen, dass U10 das Signal wieder umdreht)
- PWMHi und PWMLo implementieren; dabei auch die Anpassung der Pegel und evtl. eine Abgleichanweisung erstellen

Viele Grüße
Thoralt
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von psclab38 »

thoralt hat geschrieben:OK, ich werde das ändern.
Danke Dir!
thoralt hat geschrieben:Es stimmt, hier stört C28. Ich habe ihn mit Lötzinn überbrückt, jetzt sieht das Signal wieder gut aus.
Ja, wenn's so einfach geht, prima.
thoralt hat geschrieben:Bis gerade eben habe ich die Forumsoftware geuptdatet, ...
Danke für die Mühe!
thoralt hat geschrieben:Was noch fehlt:
- Fehlerbehebung bei der Einstellung vom PWM-Tastverhältnis (und Invertierung des ganzen, ich hatte nämlich übersehen, dass U10 das Signal wieder umdreht)
- PWMHi und PWMLo implementieren; dabei auch die Anpassung der Pegel und evtl. eine Abgleichanweisung erstellen
Dann hast Du's ja schon fast geschafft!

Viele Grüße
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von thoralt »

Hallo Leute,

ich bin einen kleinen Schritt weiter. Die Einstellung der PWM-Pulsbreite funktioniert jetzt (inklusive Quantisierung). Es ist leider ein bisschen ernüchternd, wie gut das PWM-Signal auch bei 300 kHz aus dem Controller kommt und wie wenig davon dann am Ausgang übrigbleibt. Aber das wussten wir ja schon vorher. Ich werde das bei Gelegenheit nochmal nachmessen und in Zahlen ausdrücken.

Nebenbei habe ich mir beim Messen den Controller-Pin für PWM abgeschossen (am TRMSC-Steckverbinder mit dem Oszi-Tastkopf abgerutscht und wahrscheinlich +15V draufgegeben). Nun, das warf mich erstmal zurück, aber immerhin ist der Rest vom Controller noch am Leben. Dabei bin ich aber auf eine elegante Notlösung gekommen: Wir nutzen ja derzeit OC1B als freien Controller-Pin. Alternativ geht auch OC1A, und der ist sogar als Jumper rausgeführt, nämlich JP1 (für die Nutzung von OC1A musste ich allerdings die PWM-Initialisierung nochmal ganz anders machen). Dadurch geht zwar leider Bit 0 der Adress-Einstellung des DDS verloren, aber ich habe derzeit ganz andere Probleme :)

Dazu kam mir noch folgende Idee: Wenn man JP1/D0 von der Adress-Einstellung offen lässt und stattdessen mit dem Ext-In-Verstärker verbindet, dann sollte man während der Initialisierung des DDS ein offenes Bit D0 erkennen und entsprechend den PWM-Ausgang auf diesem Pin aktivieren, sozusagen als Auto-Detect. Problem ist hier nur, dass der 47 kOhm Pull-Down (R19) am Eingang von U12a schon fast zu straff ist, da während der Initialisierung der interne Pull-Up (laut Datenblatt 20...50 kOhm) geschaltet wird. Ob dann noch ein vernünftiger H-Pegel gelesen werden kann, ist fraglich, da hier mindestens 3 Volt anliegen müssen. Eigentlich ist doch R19 nur dann notwendig, wenn der Eingang über C7 gekoppelt ist, oder? In unserem Fall habe ich ja C7 rausgeworfen, daher liegen am Eingang von U12a auch ohne R19 definierte Verhältnisse vor, da er mit einem Controllerpin verbunden ist. Der Form halber könnte man ihn z. B. durch 470 kOhm ersetzen (während der Initialisierung ist der Controllerpin hochohmig, damit wäre das Potential hier undefiniert, wenn R19 fehlt). Gibt es hierzu Meinungen?

Übrigens: Ich habe eingecheckt. Es fehlt noch die Pegel-Einstellung mittels PWM Hi/Lo, das hebe ich mir für die nächsten Abende auf :)

Viele Grüße
Thoralt
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von psclab38 »

Hi Thoralt,
thoralt hat geschrieben:Nebenbei habe ich mir beim Messen den Controller-Pin für PWM abgeschossen (am TRMSC-Steckverbinder mit dem Oszi-Tastkopf abgerutscht und wahrscheinlich +15V draufgegeben). Nun, das warf mich erstmal zurück, aber immerhin ist der Rest vom Controller noch am Leben. Dabei bin ich aber auf eine elegante Notlösung gekommen: Wir nutzen ja derzeit OC1B als freien Controller-Pin. Alternativ geht auch OC1A, und der ist sogar als Jumper rausgeführt, nämlich JP1 (für die Nutzung von OC1A musste ich allerdings die PWM-Initialisierung nochmal ganz anders machen). Dadurch geht zwar leider Bit 0 der Adress-Einstellung des DDS verloren, aber ich habe derzeit ganz andere Probleme :)

Dazu kam mir noch folgende Idee: Wenn man JP1/D0 von der Adress-Einstellung offen lässt und stattdessen mit dem Ext-In-Verstärker verbindet, dann sollte man während der Initialisierung des DDS ein offenes Bit D0 erkennen und entsprechend den PWM-Ausgang auf diesem Pin aktivieren, sozusagen als Auto-Detect. Problem ist hier nur, dass der 47 kOhm Pull-Down (R19) am Eingang von U12a schon fast zu straff ist, da während der Initialisierung der interne Pull-Up (laut Datenblatt 20...50 kOhm) geschaltet wird. Ob dann noch ein vernünftiger H-Pegel gelesen werden kann, ist fraglich, da hier mindestens 3 Volt anliegen müssen. Eigentlich ist doch R19 nur dann notwendig, wenn der Eingang über C7 gekoppelt ist, oder? In unserem Fall habe ich ja C7 rausgeworfen, daher liegen am Eingang von U12a auch ohne R19 definierte Verhältnisse vor, da er mit einem Controllerpin verbunden ist. Der Form halber könnte man ihn z. B. durch 470 kOhm ersetzen (während der Initialisierung ist der Controllerpin hochohmig, damit wäre das Potential hier undefiniert, wenn R19 fehlt). Gibt es hierzu Meinungen?
Wenn Du Dich nicht traust, den Controller zu tauschen, schick mir das Teil einfach. Ich hatte die Prozedur kürzlich schon mal. Und mit Stereomikroskop schaffen es auch die Augen über 40 ... 8)

Autodetekt wäre ganz nett, wenn dabei die Adresswahl unbehelligt bleiben würde. Daß man gerade Adressen für DDS-PWM verwenden müßte, hat doch jeder beim nächsten Umstöpseln des Busses vergessen. Just my 2cents. (Außerdem hab ich bei meinem Modul schon eine fast perfekte Lötung des Fädeldrahtes auf OC1B hingezirkelt. Aber ich tausche Dir Deinen Chip gerne.)
thoralt hat geschrieben:Übrigens: Ich habe eingecheckt. Es fehlt noch die Pegel-Einstellung mittels PWM Hi/Lo, das hebe ich mir für die nächsten Abende auf :)
Nach dem Download per CVS kann ich zwar die Sourcen compilieren, aber die Bilderfiles aus dem Handbuch sind irgendwie korrupt und das dds-german.pdf wird von Acrobat&Reader9 verschmäht. Was ist da los?

Viele Grüße
Paul
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von dg1vs »

Hallo,
psclab38 hat geschrieben: Autodetekt wäre ganz nett, wenn dabei die Adresswahl unbehelligt bleiben würde.
Ich bin da hin und hergerissen. 3 Pin einfach weg für die Adressen, was wäre wenn default Adresse 0 wäre und man die richtige Adresse über Kommando einstellt bzw. einstellen muss. Vergessen kann man es trotzdem....
psclab38 hat geschrieben: Nach dem Download per CVS kann ich zwar die Sourcen compilieren, aber die Bilderfiles aus dem Handbuch sind irgendwie korrupt und das dds-german.pdf wird von Acrobat&Reader9 verschmäht. Was ist da los?
Irgendeine cvs-Einstellung?

Über das pdf-Problem bin ich schon mal gestolpert, habe es mir aber in die Schuhe geschoben. Auf sourceforge ist es aber ok. Gerade überflogen:

* Bild Seite 8 gefällt mir sehr gut
* Vielleich noch Kapitel 5 mit Hinweisen für "Selber Compiler Anwerfer" Stichworte:
+ Gcc-Version
+ Compilerschalter mit Verweisen (PWM, Encodernavigation, Display .....)

* Bei den Hardwaremodifikation würde ich den Verweis auf das Forum machen

Viele Grüße
Karsten
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von dg1vs »

dg1vs hat geschrieben: * Vielleich noch Kapitel 5 mit Hinweisen für "Selber Compiler Anwerfer" Stichworte:
+ Gcc-Version
+ Compilerschalter mit Verweisen (PWM, Encodernavigation, Display .....)

* Bei den Hardwaremodifikation würde ich den Verweis auf das Forum machen
Wenn es nicht eilig ist, dann würde ich es über die Weihnachtstage machen.

Grüße Karsten
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von thoralt »

Hallo Leute,
psclab38 hat geschrieben:Wenn Du Dich nicht traust, den Controller zu tauschen, schick mir das Teil einfach. Ich hatte die Prozedur kürzlich schon mal. Und mit Stereomikroskop schaffen es auch die Augen über 40 ... 8)

Danke für das Angebot, aber das ist eigentlich nicht mein Problem :) Ich bin auf Arbeit auch mit Stereomikroskop und passender Löttechnik ausgestattet. Ich bin nur einfach zu faul, das Ding zu tauschen (nebenbei bemerkt habe ich gerade kein Ersatzteil da und nur deswegen eine Bestellung machen ist auch wieder blöd). Ich kann mit meiner "Notlösung" ganz gut leben *g*
psclab38 hat geschrieben:Autodetekt wäre ganz nett, wenn dabei die Adresswahl unbehelligt bleiben würde. Daß man gerade Adressen für DDS-PWM verwenden müßte, hat doch jeder beim nächsten Umstöpseln des Busses vergessen. Just my 2cents. (Außerdem hab ich bei meinem Modul schon eine fast perfekte Lötung des Fädeldrahtes auf OC1B hingezirkelt. Aber ich tausche Dir Deinen Chip gerne.)
Nun, dann mache ich das mal automatisch. Wenn das sinnvoll funktioniert, dann ist das sicher die bequemere Lösung, man könnte hier sogar direkt von den Kontakten des Wannensteckers von TRMSC auf JP1 gehen (wenn man über die entsprechenden einpoligen Kabel verfügt, welche SEHR nützlich sind, aber genauso SEHR SCHWER zu beschaffen). Wenn Du eine fast perfekte Lösung hast, dann mache doch mal ein Foto, das können wir mit ins Handbuch machen!
psclab38 hat geschrieben:Nach dem Download per CVS kann ich zwar die Sourcen compilieren, aber die Bilderfiles aus dem Handbuch sind irgendwie korrupt und das dds-german.pdf wird von Acrobat&Reader9 verschmäht. Was ist da los?
Möglicherweise hat CVS hier versucht, die Dateien zu mergen? Lösche doch mal alle Dateien aus dem Handbuchverzeichnis und update das nochmal.
dg1vs hat geschrieben: * Vielleich noch Kapitel 5 mit Hinweisen für "Selber Compiler Anwerfer" Stichworte:
+ Gcc-Version
+ Compilerschalter mit Verweisen (PWM, Encodernavigation, Display .....)

* Bei den Hardwaremodifikation würde ich den Verweis auf das Forum machen

Wenn es nicht eilig ist, dann würde ich es über die Weihnachtstage machen.
Das mit dem 5. Kapitel ist eine gute Idee. Ich werde da mal einen Platzhalter einfügen. Und nein, eilig ist es nicht, aber wenn PWM dann zufriedenstellend funktioniert, dann schreibt sich der Text fast von alleine :)

Viele Grüße
Thoralt
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von thoralt »

dg1vs hat geschrieben: [...] Encodernavigation [...]
Funktioniert die Encodernavigation eigentlich noch? Die ist ja vor langer Zeit in das Projekt gewandert, ich habe seither nicht darauf geachtet, dass sie von irgendwelchen Nebenwirkungen der späteren Änderungen am Quelltext verschont bleibt. Einen Test habe ich auch noch nicht gemacht.

Noch eine andere Sache: Compiliert jemand von Euch mit AVRStudio? Soweit ich weiß, ging das mal. Es gibt ja auch eine DDSFirmware.aps-Datei dazu. Lässt sich damit noch eine Hexdatei erzeugen? Ich arbeite auf dem Mac, da ist mir das zu umständlich, immer erst den virtuellen Windows-Rechner anzuwerfen...

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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von dg1vs »

thoralt hat geschrieben: Funktioniert die Encodernavigation eigentlich noch? Die ist ja vor langer Zeit in das Projekt gewandert, ich habe seither nicht darauf geachtet, dass sie von irgendwelchen Nebenwirkungen der späteren Änderungen am Quelltext verschont bleibt. Einen Test habe ich auch noch nicht gemacht.
Ich habe die Encodernavigation mal angeschalten, ich fand die Nutzung aber nicht intuitiv. Wer kennt das Sollverhalten?
thoralt hat geschrieben:Noch eine andere Sache: Compiliert jemand von Euch mit AVRStudio? Soweit ich weiß, ging das mal. Es gibt ja auch eine DDSFirmware.aps-Datei dazu. Lässt sich damit noch eine Hexdatei erzeugen? Ich arbeite auf dem Mac, da ist mir das zu umständlich, immer erst den virtuellen Windows-Rechner anzuwerfen...
Ich nutze AVRStudio als "Debugger". Bauen funktioniert völlig problemlos. Aber die Gui ist altbacken, da ist eclispse schon state-of-the-art.

Viele Grüße
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von thoralt »

Ich versuche gerade, mir die Auswirkungen der Überbrückung von C28 klarzumachen. Eigentlich will ich ja das PWM-Signal optimal in das System integrieren. Das heißt, es soll dem Signal des AD9833 möglichst nahekommen. Der hat 0,65 V Vout(max) - dieses Niveau kann man mittels R13 erreichen. Das Signal ist dann aber asymmetrisch. Mittels unserer Offset-Spannungsverstellung könnten wir zwar digital gegenhalten, aber dann ist das Gesamtsignal nicht mehr im vollen Bereich +/-10 V verstellbar.

Entweder klemmen wir an U12a/IN- noch 8k2 + Poti 4k7 nach +5V (damit sollte sich irgendwie 2,5 V negatives Offset an IN- einstellen lassen), oder wir ersetzen C28 durch was größeres (100 uF oder mehr, muss aber kein 50-V-Typ sein wie in der Schaltung angegeben). Die Lösung mit einem größeren C28 scheint mir verlässlicher, da sie näher am Original liegt.

Etwas ganz anderes ist mir noch aufgefallen: Liegt Pin 4 von U8 (V-) WIRKLICH nur über C16/C17 an AGND? Dadurch schwimmt doch der OPV auf undefiniertem Potential... Ist das hier wieder ein Schaltungstrick von CM oder macht man das öfters?!

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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von dg1vs »

thoralt hat geschrieben:Etwas ganz anderes ist mir noch aufgefallen: Liegt Pin 4 von U8 (V-) WIRKLICH nur über C16/C17 an AGND? Dadurch schwimmt doch der OPV auf undefiniertem Potential... Ist das hier wieder ein Schaltungstrick von CM oder macht man das öfters?!
Schlechter Schaltplan, auf dem Board ist erkennbar, dass Pin4 von U8, U9, U10 und U12 auf V-- liegen.

Karsten
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von psclab38 »

Thoralt hat geschrieben:
psclab38 hat geschrieben:Nach dem Download per CVS kann ich zwar die Sourcen compilieren, aber die Bilderfiles aus dem Handbuch sind irgendwie korrupt und das dds-german.pdf wird von Acrobat&Reader9 verschmäht. Was ist da los?
Möglicherweise hat CVS hier versucht, die Dateien zu mergen? Lösche doch mal alle Dateien aus dem Handbuchverzeichnis und update das nochmal.
Nö, viel primitiver: CR/LF-Expansion. Jetzt habe ich "UNIX-Mode" fest eingestellt. "Automode (UNIX preferred)" hat nix gebracht. Eine Automatik ist nur gut, wenn sie auch funktioniert. :cry:

dg1v hat geschrieben:* Bei den Hardwaremodifikation würde ich den Verweis auf das Forum machen
Bitte, bloß nicht! Im Forum solche Angaben wiederzufinden ist nicht wirklich benutzerfreundlich, zumal es in der Historie mehrere Versionen gab, beim Sync-Out Stromlauf. Die Modifikationen sind in dem Anhang im pdf sehr gut aufgehoben.

Thoralt hat geschrieben:Funktioniert die Encodernavigation eigentlich noch? Die ist ja vor langer Zeit in das Projekt gewandert, ich habe seither nicht darauf geachtet, dass sie von irgendwelchen Nebenwirkungen der späteren Änderungen am Quelltext verschont bleibt. Einen Test habe ich auch noch nicht gemacht.
dg1v hat geschrieben:Ich habe die Encodernavigation mal angeschalten, ich fand die Nutzung aber nicht intuitiv. Wer kennt das Sollverhalten?
Die Encodernavigation habe ich nie ausprobiert, es sind ja immer die zwei Up-/Down-Knöpfe da.

dg1v hat geschrieben:
Thoralt hat geschrieben:Noch eine andere Sache: Compiliert jemand von Euch mit AVRStudio? Soweit ich weiß, ging das mal. Es gibt ja auch eine DDSFirmware.aps-Datei dazu. Lässt sich damit noch eine Hexdatei erzeugen? Ich arbeite auf dem Mac, da ist mir das zu umständlich, immer erst den virtuellen Windows-Rechner anzuwerfen...
Ich nutze AVRStudio als "Debugger". Bauen funktioniert völlig problemlos. Aber die Gui ist altbacken, da ist eclispse schon state-of-the-art.
Kann ich so unterschreiben.
Thoralt hat geschrieben:
psclab38 hat geschrieben:Autodetekt wäre ganz nett, wenn dabei die Adresswahl unbehelligt bleiben würde. Daß man gerade Adressen für DDS-PWM verwenden müßte, hat doch jeder beim nächsten Umstöpseln des Busses vergessen. Just my 2cents.
Nun, dann mache ich das mal automatisch. Wenn das sinnvoll funktioniert, dann ist das sicher die bequemere Lösung, man könnte hier sogar direkt von den Kontakten des Wannensteckers von TRMSC auf JP1 gehen
Es gibt auch Leute mit TRMSC auf DDS. Jetzt hast Du mich verloren.
Die Automatik fände ich nur gut, wenn sie auf die Adressen keine Rückwirkung hat.

Grüße
Paul
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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von dg1vs »

psclab38 hat geschrieben:Nö, viel primitiver: CR/LF-Expansion. Jetzt habe ich "UNIX-Mode" fest eingestellt. "Automode (UNIX preferred)" hat nix gebracht. Eine Automatik ist nur gut, wenn sie auch funktioniert.
Manchmal ist die Lösung einfach...bin ich aber auch nicht draufgekommen

psclab38 hat geschrieben:
dg1vs hat geschrieben:* Bei den Hardwaremodifikation würde ich den Verweis auf das Forum machen
Bitte, bloß nicht! Im Forum solche Angaben wiederzufinden ist nicht wirklich benutzerfreundlich, zumal es in der Historie mehrere Versionen gab, beim Sync-Out Stromlauf. Die Modifikationen sind in dem Anhang im pdf sehr gut aufgehoben.
Ja, aber.... ich stimme überein, dass die Modifikationen in den Anhang gehören, würde aber den Verweis zum Nachlesen trotzdem bringen.


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Re: PWM auf der DDS

Beitrag von thoralt »

psclab38 hat geschrieben:Es gibt auch Leute mit TRMSC auf DDS. Jetzt hast Du mich verloren.
Die Automatik fände ich nur gut, wenn sie auf die Adressen keine Rückwirkung hat.
Nun, vielleicht war ich hier ein bisschen zu radikal :wink: Also was das Autodetect angeht, so kann ich Rückwirkungen auf die Adressbits ausschließen. Wenn man allerdings den PWM-Ausgang OC1A benutzen will (weil man nicht so klein löten kann/will oder wenn mal der Ausgang kaputtgeht *g*), so muss man sich natürlich vom Adressbit 0 trennen, was das DDS auf gerade Adressen beschränkt. Ich halte das für eine vertretbare Einschränkung. Und wer das TRMSC draufstecken will, der kann das ebenfalls gerne tun.
dg1vs hat geschrieben:
thoralt hat geschrieben:Etwas ganz anderes ist mir noch aufgefallen: Liegt Pin 4 von U8 (V-) WIRKLICH nur über C16/C17 an AGND? Dadurch schwimmt doch der OPV auf undefiniertem Potential... Ist das hier wieder ein Schaltungstrick von CM oder macht man das öfters?!
Schlechter Schaltplan, auf dem Board ist erkennbar, dass Pin4 von U8, U9, U10 und U12 auf V-- liegen.
Na, da hätte ich aber auch selber mal nachgucken können 8)

Thoralt
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