2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

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Bernd_Stein
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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 20.09.2014, 07:59

Hallo zusammen,

stecke beim Abgleich des DCG-16 mit der Bugfix-Platine in der Variante D fest.
Das Board wird über die IFP versorgt und auch den Abgleich führe ich so wie es im c't-Artikel unter " Einstand " beschrieben ist durch.

http://www.heise.de/ct/artikel/Kleinkra ... 91224.html

Hatte zuerst die C-Firmware " DCG2Firmware-m32_Std.hex " der Revision 1.19 geflasht und die .eep nicht, da dies ja durch die C-Firmware gemacht wird.
Beim Einschalten der Spannungsversorung ( IFP 230V ) erhalte ich über Hyperterminal von Windows XP diese Einschaltmeldungen :

#2:254=1.0 [DCG2 by HB + PSC]
#2:255=9 [FAULT]

FAULT ist ja schonmal schlecht, weiß leider nicht was mit diesem Fehler gemeint ist bzw. was da Faul ist.
Weiterhin scheiterte ich bei dem Befehl " 2:MSA? ", der ja den Ist-Strom zurückliefert. Ich bekamm -0,001 zurückgemeldet und nicht die 500µA die es bei dem 10k / 0,1% Widerstand bei 5V sein sollten. Die mit " 2:MSV? " zurückgelieferte Ist-Spannung von 4,994... war zufriedenstellend. Das mehrmalige herumdrehen an R36 sowie die mehrmalige Prozedur von Anfang an durchzuführen brachte nie die gewünschten 500µA, sondern immer etwas nahe der 1mA, was ja das Doppelte ist.

Danach habe ich den µC mit dem AVR-Studio 4 und dem AVRISP mkII mit Device Erase erstmal gelöscht und die DCG.hex sowie DCG_16.eep geflasht. Nach dem Anlegen der Spannungsversorgung ( 230V am IFP ), sendet mir der DCG über Hyperterminal einmalig die Meldung " #2:254=2.92 [DCG by CM/c't 05/2010] " und danach ständig das bekannte Problem

" #2:255=34[FUSEBLW] ".

Das Lesen des Berichtes " Ergänzungen und Berichtigungen DCG " brachte mich leider auch nicht weiter, so wie es hier in einem Beitrag nahe gelegt wird.

viewtopic.php?p=1286#p1286

http://www.heise.de/ct/projekte/machmit ... igungenDCG

Muß ich nun unbedingt an PL6 Pin 1+4 eine Spannung anlegen ?
Falls ja, wie hoch muss diese sein ?

Es gab ja mal einen Thread, ob das c't-Lab für Anfänger geeignet ist - für das DCG-Modul kann ich nur sagen NEIN, denn es sind einfach zu viele Änderungen da, die einem DAU die Sache äußerst schwierig machen, so das der Erfolg wohl ausbleiben wird, wenn man nicht das nötige Durchhaltevermögen sowie Unterstützung hier aus dem Forum erhält.


Bernd_Stein
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Bernd_Stein

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von psclab38 » 20.09.2014, 17:59

Die C- und die Pascalfirmware bewerten den Fehler "keine Power an PL6" wohl unterschiedlich. Bei der Version ohne DCP gibt es nämlich auch keine Sicherung die fliegen könnte.

Als erstes würde ich empfehlen, die Funktion des DCG prinzipiell zu checken, ob denn alles richtig funktioniert, auch mit Power an PL6. Erst dann lohnt sich der Abgleich.
Muß ich nun unbedingt an PL6 Pin 1+4 eine Spannung anlegen ?
Falls ja, wie hoch muss diese sein ?
Das ist im einfachsten Fall das im Artikel angegebene Meanwell Schaltnetzteil mit ca. 25V/1A.

Das DCG ist wohl der beste Beweis, daß ordentliche Labornetzgeräteschaltugen alles andere als trivial sind; daher die mehrfachen Bugfix-Versionen. Leider gab es keine Zusammenfassung dazu. Aber wenn Du eine schreibst, dann stellt Thoralt sie sicher gerne ins Wiki. 8)

Ich weiß nicht, ob jemand ernsthaft behautptet hat, die Module des ct-lab wären DAU-geeignet. Man sollte jedenfalls mehr wissen, als nur wo der Lötkolben heiß wird, um damit zu beginnen. Zumindest muß man halt sich auf die Sache einlassen, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Da hilft - wie immer - nur Geduld und Durchhaltevermögen.

Paul

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 23.09.2014, 09:59

psclab38 hat geschrieben: Als erstes würde ich empfehlen, die Funktion des DCG prinzipiell zu checken, ob denn alles richtig funktioniert, auch mit Power an PL6. Erst dann lohnt sich der Abgleich.
Nun ja, da ich als DAU bezogen auf den DCG nicht weiß wie ich den DCG prinzipiell checken kann, habe ich erstmal zusätzlich zur IFP-Spannungsversorgung ein 12V / 3,5A Schaltnetzteil an PL6 ( Pin 1 = In+ & Pin4 = In- ) angeschlossen und siehe da, bei der C-Firmware kommt die Fehlermeldung nun nicht mehr.
Ein Bedienpanel, also dieses PM8 habe ich nicht gebaut und nach der ganzen Löterei der beiden DCG + Bugfix-Platinen erstmal auch keine lust dazu.

Die externe Spannungsversorgung habe ich danach wieder abgeklemmt und nochmals einen Anlauf zum Abgleich wie er im c't-Arktikel unter " Einstand " beschrieben ist unternommen. Natürlich kommt dann nach der Meldung der Versionsnummer #2:254=1.0 [DCG2 by HB + PSC] wieder die Fehlermeldung #2:255=9 [FAULT], aber das störte nicht, da sie nicht ständig kommt, wie bei der CM-Version 2.92.

Wie es im Artikel steht und ich auch der Meinung bin, ist es für den Abgleich nicht nötig eine weitere außer der IFP-Spannungsversorgung anzuschließen. Mein Hauptproblem ist zur Zeit die c't-Syntax. Meine Ausdrucke mit dem Syntax Stand vom 17.09.2007 sagen, das es für das Auslesen des Strom-Istwertes drei Abfragen gibt, nämlich einmal für den A; mA und µA-Bereich. Mit der Eingabe wie es im Kapitel " Einstand " mit 2:msa? angegeben wird, scheint man den Strom-Istwert aus dem 2 Ampere-Bereich zurückgemeldet zu bekommen. Ein Test mit der Abfrageeingabe 2:msa1? scheint dies zu bestätigen, da der Rückgabewert mit #2:12=-1.182 wohl den Strom-Istwert besser aufgelöst darstellt,
als wie es voher mit #2:11=-0.001 geschah.
Glücklicherweise kam mir die Idee doch mal den Strom an PL7 ( Out+ ) durch den 10k / 0,1% Widerstand zu messen, wo im 2mA-Bereich meines Multimeters 496µA herauskam. Dies zeigt nun das es sich nur um einen falschen Ist-Stromrückgabewert handelt. An dem Auslesen des Ist-Spannungswertes mit 2:msv? ist an dem Rückgabewert von #2:0=5.0000 nichts auszusetzen.

Was muss ich eingeben, um den DCG auf 5V / 20mA einzustellen, wie dies im c't-Artikel gefordert wird ?

2:msv=5! für die 5V ist klar, aber wie ist das bei der Strom-Sollwertvorgabe zu machen, da es ja vier dekadische Bereiche gibt ( 2mA; 20mA; 200mA und 2000mA bzw. 2A ) ?
Leider gab es keine Zusammenfassung dazu. Aber wenn Du eine schreibst, dann stellt Thoralt sie sicher gerne ins Wiki. 8)
Eine Zusammenfassung, der ganzen Änderungen bzw. Bugfixes traue ich mir nicht zu, da ich selber da nicht durchsteige. In meinem " Lötbericht " werde ich jedoch auf die Bugfix-Version D eingehen, sowie auf die Inbetriebnahme mittels Hyperterminal ( Windows XP ) und evtl. mittels LabView.
Ich weiß nicht, ob jemand ernsthaft behautptet hat, die Module des ct-lab wären DAU-geeignet.
Nein das nicht, es kam mal die Frage auf " c't Lab für Anfänger zu schaffen? "
Leider - wie so oft in den Foren - weiß man nicht ob der Postingschreiber vor Wut einen Herzanfall bekam, eines natürlichen Todes verstarb, einen Unfall hatte, eine schwere oder sonstige Krankheit erleidet die ihm das weitere schreiben hier im Forum nicht gestattet, das c't-Lab oder Teile davon verkauft hat oder einfach nur glücklich oder zumindest zufrieden das c't-Lab nutzt. Es gibt natürlich noch mehr Gründe, aber das ufert dann aus ;-).
Sein Bericht endet nämlich bei der erfolgreichen Fetigstellung des IFP-Moduls, was ja eigentlich keine Herausforderung ist.

viewtopic.php?f=18&t=549

Im Anhang noch ein Screenshot von der Spannung am 10k Widerstand bei seinen 500µA und 5V.
Es ist nur die überlagerte Wechselspannung aufgezeichnet. Leider sind keine .bmp Dateien erlaubt. Leider weiß ich auch nicht welche Dateitypen erlaubt sind.
Deshalb gibts halt kein Oszi-Sreenshot.


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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von psclab38 » 23.09.2014, 20:30

Hallo,
Bernd_Stein hat geschrieben:Ein Bedienpanel, also dieses PM8 habe ich nicht gebaut und nach der ganzen Löterei der beiden DCG + Bugfix-Platinen erstmal auch keine lust dazu.
Es würde Dir und uns helfen, wenn das PM8 dran wäre. Nimm halt einstweilen das vom DDS.
Oder versuch's mit dem DemoAll.vi, dann kannst Du richtig spielen. Die prinzipielle Funktion von Strombegrenzung, der Einstellung der Istwerte und das Auslesen der Sollwerte kann man da schön testen.

Zum Abgleich gibt's dann das DCG-Abgleich.vi
Bernd_Stein hat geschrieben:Glücklicherweise kam mir die Idee doch mal den Strom an PL7 ( Out+ ) durch den 10k / 0,1% Widerstand zu messen, wo im 2mA-Bereich meines Multimeters 496µA herauskam. Dies zeigt nun das es sich nur um einen falschen Ist-Stromrückgabewert handelt.
Dann ist möglicherweise noch ein Lötfehler drauf. Wenn sich der bestätigt, solltest Du den zuerst beheben.
Bernd_Stein hat geschrieben:Was muss ich eingeben, um den DCG auf 5V / 20mA einzustellen, wie dies im c't-Artikel gefordert wird ?
2:DCV=5
2:DCA=0.02

oder
2:DCA1=20
oder
2:DCA2=20000
Der Strombereich bzw. Spannungsbereich wird automatisch gewählt.
Bernd_Stein hat geschrieben: 2:msv=5! für die 5V ist klar, ...
Das funktioniert nicht, Istwerte kann man nicht schreiben.
Bernd_Stein hat geschrieben: Leider - wie so oft in den Foren - weiß man nicht ob der Postingschreiber vor Wut einen Herzanfall bekam, ...
Dann bleibt zu hoffen, daß das DCG keinen Wutanfall auslöst. Die Fehler sind nach einem Wutanfall auch alle noch da. Ungeduld bringt gar nichts.
Bernd_Stein hat geschrieben:Im Anhang noch ein Screenshot von der Spannung am 10k Widerstand bei seinen 500µA und 5V.
Es ist nur die überlagerte Wechselspannung aufgezeichnet. Leider sind keine .bmp Dateien erlaubt. Leider weiß ich auch nicht welche Dateitypen erlaubt sind.
Probier's mit .jpg. Wechselspannung sollte da aber keine sein.

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 24.09.2014, 15:50

psclab38 hat geschrieben:Hallo,
...
Oder versuch's mit dem DemoAll.vi, dann kannst Du richtig spielen.
Zum Abgleich gibt's dann das DCG-Abgleich.vi
Das werde ich dann auch tun. Ist mir nämlich lieber wie jetzt am DDS-Modul rum zu machen, wegen dem PM8.

So ein blöder Fehler. Und das auch nur weil die c't-Beschreibung nicht DAU geeignet ist. Also die Eingaben von :

2:DCV=5!
2:DCA1=20!

haben das ganze Probelm gelöst, denn damit stellt man 5V / 20mA ein. Nun bekam ich mit der Abfrage :

2:msa?

#2:11=0.0005373 zurückgeliefert, was einem Ist-Strom von 537µA entspricht. Besser finde ich jedoch die Abfrage :

2:msa2?

da man hiermit den Ist-Strom direkt in µA zurückgeliefert bekommt, was sich bei mir so zurückgemeldet hat :

#2:13=537

Mit der Abfrage :

2:msv?

und der Ist-Spannungsrückmeldung

#2:10=5.0295

bin ich nicht ganz zu frieden, aber dies kann ich ja noch mit R28 besser abgleichen.

Dies sind die Ergebnisse an der 2ten DCG16-Platine die mit der CM 2.92 Firmware läuft.
Hier musste ich jedoch die zusätzliche Spannungsversorgung an PL6 anschließen, da ständig die Meldung :
#2:255=34 [FUSEBLW] kam.
2:msv=5! für die 5V ist klar, ...
Das funktioniert nicht, Istwerte kann man nicht schreiben.
Ja, blöder Tippfehler bin noch nicht genau hinter die Mmemonic-Logik gekommen. Also wofür DCV und MSV stehen soll, außer das damit V für Spannung gemeint ist.
Dann bleibt zu hoffen, daß das DCG keinen Wutanfall auslöst. Die Fehler sind nach einem Wutanfall auch alle noch da. Ungeduld bringt gar nichts.
Das hat es bereits schon mehrfach. Gott sei Dank, das ich auch Dank Deiner Hilfe nun einen Schritt weiter bin.
Probier's mit .jpg. Wechselspannung sollte da aber keine sein.
Nun ja, ein bisschen schon.


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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 24.09.2014, 19:24

Hallo,

nachdem ich etwas mit DemoAll.vi rumgespielt habe ist mir da schon mal aufgefallen, das man diesem Virtuellem Instrument nicht blindlings vertrauen darf. Bei einer Soll,- und Ist-Spannung von 5V an einem 10k Widerstand kann kein Ist-Strom von einigen mA fließen, egal wie hoch man den Strom-Sollwert-Regler dreht.

Zum anderen weiß ich leider gar nicht wie ich beim Abgleich mit DCG-Abgleich.vi vorgehen soll.
Beim Durchstöbern hier im Forum bezüglich dessen, bin ich aber auf eine interessante Sache gestossen, die man unbedingt auch umsetzen sollte, da der Aufwand und die Kosten sehr gering sind. Es geht da um die Nichtlinearität des DCG gegen Ende des Strombereichs, was durch zwei zusätzliche 1N4007 in Reihe zu D5 und D6 ( also 4 Dioden in Reihe ) einfach gelöst wird.

viewtopic.php?f=3&t=551

Danke an PattHoff und an Dich psclab38

Im Anhang ist der Screenshot vom DCG-Abgleich.vi. Der Text ist für mich leider viel zu verwirrend. Kann vielleicht jemand den Anfang verständlicher rüberbringen, damit ich wieder einen Schritt weiter komme ?


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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von psclab38 » 24.09.2014, 20:38

Hallo!
Bernd_Stein hat geschrieben:So ein blöder Fehler. Und das auch nur weil die c't-Beschreibung nicht DAU geeignet ist.
Echt jetzt?
Bernd_Stein hat geschrieben:nachdem ich etwas mit DemoAll.vi rumgespielt habe ist mir da schon mal aufgefallen, das man diesem Virtuellem Instrument nicht blindlings vertrauen darf. Bei einer Soll,- und Ist-Spannung von 5V an einem 10k Widerstand kann kein Ist-Strom von einigen mA fließen, egal wie hoch man den Strom-Sollwert-Regler dreht.
Wieso soll man der Anzeige nicht vertrauen dürfen? Was sollte denn Deiner Meinung nach richtigerweise angezeigt werden?
Bernd_Stein hat geschrieben:bin noch nicht genau hinter die Mmemonic-Logik gekommen. Also wofür DCV und MSV stehen soll, außer das damit V für Spannung gemeint ist.
Das Syntax.pdf kennst Du?
Bernd_Stein hat geschrieben:Der Text ist für mich leider viel zu verwirrend. Kann vielleicht jemand den Anfang verständlicher rüberbringen, damit ich wieder einen Schritt weiter komme ?
Es gibt zwei Digital->Analog-Wandler-Kanäle für die Sollwerte und zwei Analog->Digital-Wandler-Kanäle für die Istwerte, jeweils einer für Strom und Spannung. Für jeden Kanal muß man den Nullpunkt (Offset) und die Skalierung richtig einstellen. Jeweils für 4 Strombereiche und 2 Spannungsbereiche.

Die Anleitung auf dem DCG-Abgleich.vi ist schon richtig so und man versteht sie, wenn man sich damit auseinandersetzt. Sei getröstet: die hat jeder mehrfach durchlesen müssen. Nochmal: Ungeduld bringt rein gar nichts.

Gruß
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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 25.09.2014, 08:19

psclab38 hat geschrieben:
Bernd_Stein hat geschrieben:So ein blöder Fehler. Und das auch nur weil die c't-Beschreibung nicht DAU geeignet ist.
Echt jetzt?
Wie meinst Du das jetzt ? Wegen nicht DAU geeignet oder das dies wirklich der ganze Fehler war ?
psclab38 hat geschrieben: Was sollte denn Deiner Meinung nach richtigerweise angezeigt werden?
Ich habe gerade die Sache nochmal untersucht und dazu meine Multimeter eingespannt ( eins für Volt, das andere für Ampere ). Der Fehler tritt bei über 20mA Soll-Stromvorgabe auf. Meine Multimeter ( MM ) zeigten immer noch 5,04V im 20V-Bereich und 0,496mA im 2mA-Bereich an und in dem VI halt 0,87mA Ist-Strom,
was natürlich nicht sein kann da weiterhin der 10k / 0,1% Widerstand an PL7 Out+ und Out- in Rheihe zum Amperemeter angeschlossen ist.
psclab38 hat geschrieben: Das Syntax.pdf kennst Du?
Schon, habe mir jetzt sogar den c't-Lab Syntax Stand vom 21.05.2010 heruntergeladen. Nur die Sache ist die : " Was hat sich CM bei dem Mnemoniks DCV, DCA, MSV, MSA und OPT gedacht ? ". OFS z.B. ist ja die Abkürzung für Offset, SCL für Scale, VAL für Value aber bei manch anderen weiß ich halt nicht wo für die Abkürzung stehen soll.
psclab38 hat geschrieben: Es gibt zwei Digital->Analog-Wandler-Kanäle für die Sollwerte und zwei Analog->Digital-Wandler-Kanäle für die Istwerte, jeweils einer für Strom und Spannung. Für jeden Kanal muß man den Nullpunkt (Offset) und die Skalierung richtig einstellen. Jeweils für 4 Strombereiche und 2 Spannungsbereiche.
Werde mir jetzt noch mal die Sache antun, mit den von Dir auf das wesentliche reduzierten Informationen und hoffe das es langsam klick macht und ich verstehe was da überhaupt abgelichen werden muß und warum. Nullpunktabweichung geht gerade noch so in meine Birne aber mit der Skalierung tue ich mich schwer.

Was meint man mit Skalieren ?
Warum muss man Skalieren ?
Was muss man Skalieren ?

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Rainer » 25.09.2014, 08:59

Das Thema hat mittlerweile eigentlich nichts mehr mit dem Topic zu tun. Wäre es nicht besser das in einem neuen Thread zu besprechen und das eigentlich Thema "Transistor-Kennlinienschreiber" hier im Thread zu belassen? :wink:

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von ompf » 25.09.2014, 11:57

Das "MS" in "MSV"; "MSA" steht für "Measure", also zurücklesen.

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von psclab38 » 25.09.2014, 21:27

Bernd_Stein hat geschrieben: Ich habe gerade die Sache nochmal untersucht und dazu meine Multimeter eingespannt ( eins für Volt, das andere für Ampere ). Der Fehler tritt bei über 20mA Soll-Stromvorgabe auf. Meine Multimeter ( MM ) zeigten immer noch 5,04V im 20V-Bereich und 0,496mA im 2mA-Bereich an und in dem VI halt 0,87mA Ist-Strom,
was natürlich nicht sein kann da weiterhin der 10k / 0,1% Widerstand an PL7 Out+ und Out- in Rheihe zum Amperemeter angeschlossen ist.
Das liegt vermutlich ganz einfach daran, daß Du das Modul noch nicht abgeglichen hast. 0,5mA sind im 20mA-Bereich ca. 2,5% vom Skalenendwert, und im 200mA-Bereich (also auch wenn der Sollstrom knapp über 20mA liegt) eben nur 0,25% vom Skalenendwert. Damit liegt der Meßwert in der gleichen Größenordnung wie der Offset und den gilt es durch den Abgleich auszuschalten. Die Abweichung hat aber rein gar nichts mit dem Virtual Instrument zu tun, das PM8 hätte die auch angezeigt.
Bernd_Stein hat geschrieben:Nur die Sache ist die : " Was hat sich CM bei dem Mnemoniks DCV, DCA, MSV, MSA und OPT gedacht ? ". OFS z.B. ist ja die Abkürzung für Offset, SCL für Scale, VAL für Value aber bei manch anderen weiß ich halt nicht wo für die Abkürzung stehen soll.
Das hat ompf ja schon beantwortet. Aber es ist ja eigentlich egal, was sich CM dabei gedacht hat, solange man weiß wofür es gut ist. Und das ist in der Syntax.pdf erklärt.
Bernd_Stein hat geschrieben: Werde mir jetzt noch mal die Sache antun, mit den von Dir auf das wesentliche reduzierten Informationen und hoffe das es langsam klick macht und ich verstehe was da überhaupt abgelichen werden muß und warum. Nullpunktabweichung geht gerade noch so in meine Birne aber mit der Skalierung tue ich mich schwer.

Was meint man mit Skalieren ?
Warum muss man Skalieren ?
Was muss man Skalieren ?
Also: die ganzen Bauteile im DCG sind alle recht hochwertig, aber nicht perfekt. Die Widerstände haben beispielsweise nur 1%, die Operationsverstärker Offsets und die Referenzspannungsquelle liegt auch sicher leicht neben dem Nennwert, wenn auch in der Toleranz. Aber das macht gar nichts, solange sie alle zusammen brauchbar niedrige Temperaturkoeffizienten haben. Dann kann man nämlich mit einmal Abgleichen die linearen Toleranzen alle gemeinsam ausbügeln und braucht nicht ultrasupergenaue und ultrateure Teile kaufen. Die verwendeten Teile sind teuer genug.

Beim Abgleich stellt man für jeden Kanal den Offset ein und die Skalierung. Beim Offset setzt man einen Wert in D/A- bzw.A/D-Wandlerschritten so, daß bei Null auch wirklich Null rauskommt. Dann setzt man bei der Skalierung den Wert so, daß am Skalenende auch der Skalenendwert genau rauskommt; das ist dann ein Faktor meist im Bereich von 0,99 bis 1,01.

Das Prinzip ist doch beim TRMSC vom DDS das gleiche, das müßtest Du ja schon kennen; nur gleicht man da bei 10% und 100% der Skala ab statt bei 0% und 100% wie hier. Da ist der nicht ideale True-RMS-Converter schuld, das geht nicht anders... aber das Problem haben wir hier ja gar nicht.

Paul

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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 26.09.2014, 07:16

Rainer hat geschrieben:Das Thema hat mittlerweile eigentlich nichts mehr mit dem Topic zu tun. Wäre es nicht besser das in einem neuen Thread zu besprechen und das eigentlich Thema "Transistor-Kennlinienschreiber" hier im Thread zu belassen? :wink:
Da hast Du recht, deshalb verschiebe ich mal die jetztige Diskusion hier her:

viewtopic.php?f=12&t=803


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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 15.10.2014, 19:09

Hallo,

ist inzwischen einiges an Zeit vergangen und nach dem Kalibirieren meiner beiden DCG16-Module wollte ich mal das VI Bipolar Test.vi mit einer einfachen Si-Diode 1N4148 testen. Leider kommt nach anklicken des " Ausführen " Button die Fehlermeldung im Anhang.

Ich drücke auf Fortfahren, aber nun kann ich im Menü Part Preset nichts mehr auswählen.
Da ich mit der Diode keine Vernünftigen Kurven ( nur eine Gerade waagerechte ) hinbekommen habe habe ich einfach einen 100 Ohm / 2W Widerstand an PL7 Out+ und Out- angeschlossen, jedoch mit dem selben Ergebnis.

Was mache ich verkehrt ?
Dateianhänge
www_Bipolar Test vi_Part Preset.jpg
www_Bipolar Test vi_INIT.jpg
www_Bipolar Test vi_Fehlermeldung.jpg
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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von Bernd_Stein » 15.10.2014, 19:12

Da man nur maximal drei Anhänge anfügen kann kommt nun der Plot Uc / Ic.
Dateianhänge
www_Bipolar Test vi_Plot Ic_Uc.jpg
- Halbes 19" Rack
- IFP Nur mit RS232
- PS3-2 Eigenes Layout
- ADA/IO mit AD16-8; IO8-32; DA12-8 (Bauteile); DA16-8 (Bauteile); Out8 (Bauteile); Out8-Netz (Bauteile)
- DDS + TRMSC aufgebohrt auf 250kHz + PM8
- DCG-16 + Bugfix Version D 2x

Bernd_Stein

psclab38
kann c't-Lab-Konstrukteure konstruieren
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Re: 2 x DCG als Transistor-Kennlinienschreiber/-messgerät

Beitrag von psclab38 » 15.10.2014, 19:53

Stell' beim Strom-Istwert den Channel 12 statt 11 ein, dann wird in mA statt in A gemessen.
Bipolar2.jpg
Dann sehen die zwei Kurven einer roten und einer grünen SMD-LED bei mir so aus:
Bipolar1.jpg
Zu der Fehlermeldung: hast Du ALLE Datein aus dem ZIP entpackt, auch das Excel-Sheet?

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