AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Hier werden Themen zur Elektronik und Abgleich des Port-Motherboards ADA-IO und seiner Tochterplatinen IO8-32, Optoschaltstufe, AD16-8 und DA12-8 diskutiert.
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Bart
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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von Bart » 31.12.2017, 21:22

Hallo Bernd,

hast Du den/die Analgoschalter schonmal getauscht?
Sind da die richtigen Typen drin?

Ich hatte schon mal einen DG4xxL in der Hand (bzw. Schaltung), der ging nur bis +/-9V.
Der hat die +/-12V auch gnadelos kurzgeschlossen.

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Bernd_Stein
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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von Bernd_Stein » 31.12.2017, 23:59

Bart hat geschrieben: Ich hatte schon mal einen DG4xxL in der Hand (bzw. Schaltung), der ging nur bis +/-9V.
Der hat die +/-12V auch gnadelos kurzgeschlossen.
Bei mir ist ein DG408DJ verbaut und der Fehler ist jetzt weg. Das Einizige was ich mir denke ist, das ich die " Trennlöcher " auf der " Masseseite " nicht groß genung aufgebohrt habe, denn das ist was ich als letzte Maßnahme gemacht hatte.

Mit ausgelötetem Analogmultiplexer ( U3 ), habe ich am OpAmp ( U1 ) Pin 3 mit 5V versorgt und am Pin 7 waren 3,050V zu messen, wobei die +/- 15V stabil blieben. Da auch schon die Spannungsreferenz LT1019 ( U2 ) wieder eingesteckt war, konnte es ja nur noch irgendwie mit dem Analogmultiplexer zusammenhängen.

Um nicht über die 515KiB für Fotos zu kommen, ist leider nur dieser Ausschnitt der größer gebohrten Löcher zu sehen.

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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von Bernd_Stein » 01.01.2018, 19:39

Lese mich gerade wieder zur AD16-8-Karte ein und weiß nicht genau welchen Kondensator cm in diesem Abschnitt meint :
" Die Bypass-Kondensatoren C3, C4 und die Dämpfungswiderstände sind ebenfalls als SMD-Bauteile ausgeführt. "

Überschrift Multiuser-Wandler.

Als SMD sind C3 und C9 ausgeführt, aber ich finde C9 ist eher Teil eines Tiefpasses. Und C3 würde ich als Abblockkondensator bezeichnen.

https://www.heise.de/ct/artikel/Komplem ... 91076.html

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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von Bernd_Stein » 02.01.2018, 12:11

Jetzt was wichtigeres. Mache gerade die ersten Tests mit dieser Karte. Habe dazu eine 13cm lange Anordnung gebaut, die 10Polige Pfostenbuchse am Ende müst ihr euch denken, wegen der 512KiB-Begrenzung bei Fotos. Auf der aufgestecken Sub-D-Buchse ist Pin1 ( Ain0 ) mit Pin5 ( GND ) gebrückt.
Mit dieser Karte möchte ich auf 1mV genau messen, da darf sich dann natürlich die ein Millivoltstelle nicht ändern und am besten auch nicht die 100µV-Stelle. Vielleicht liegt es an meiner selbstgeätzten Platine. Könnt ihr mal eure gekaufte testen ?

Bei der 10V-Anzeige gehe ich von dem Drahtende des an Pin1 angeschlossenen weißblauen Drahtes mit Abgreifklemmen, die an einer 34cm langen Strippe sind, an JP2 dem TPref Pin.
Hiermit bin ich sehr zufrieden. Werde mal untersuchen, ab welcher Spannung diese Abweichungen auftauchen.

Schön, das man nach der ersten Abfrage : " 0:10val? ", nur noch die 10 eingeben muss :D

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AD16-8_Messung_TPref.jpg
AD16-8_Messung gegen Masse.jpg
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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von Bernd_Stein » 03.01.2018, 11:38

Bernd_Stein hat geschrieben: Bei der 10V-Anzeige gehe ich von dem Drahtende des an Pin1 angeschlossenen weißblauen Drahtes mit Abgreifklemmen, die an einer 34cm langen Strippe sind, an JP2 dem TPref Pin.
Hiermit bin ich sehr zufrieden. Werde mal untersuchen, ab welcher Spannung diese Abweichungen auftauchen.
Sehr zufrieden, war evtl. etwas voreilig. Ist klar, die OpAmp's waren am Vollanschlag, da der Jumper JP1 nicht gesteckt war. Somit war eine Verstärunkung von 10 eingestellt. Hätte mir eigentlich eher auffallen müssen, da ja eigentlich die 2,560V hätten angezeigt werden sollen. Aber irgendwie dachte ich, da die Referenzspannung vorgegeben ist, das dies zum Vollausschlag führt. Stimmt in gewisser Weise, denn wenn dies am Pin2 ( In+ ) des AD-Wandlers ( U4 ) passiert, ist es auch so.

Im Moment habe ich das Problem eine ripple,- und brummfreie Spannung vorgeben zu können. Habe beim Chinesen schon ein Referenzspannungsnormal mit vier Ausgängen, die auf 5-Stellen hinter dem Komma, ausgemessen wurden und auf dem AD584LH basieren geordert, aber das kann dauern bis es da ist.
Auch die Messstrippen sind ein Problem, da diese auch kurzgeschlossen einen ordentlichen Brummanteil erzeugen. Es muss also was geschirmtes her.

Hiervon die Unit#2 :

http://www.markhennessy.co.uk/ad584_references/

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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von Bernd_Stein » 03.01.2018, 19:18

Die Ripple,- und Brummstärke im mV-Bereich darzustellen ist gar nicht so einfach. Mein DSO hat nämlich ein Eigenrauschen von mindestens 3mV :( ( Direkt an der BNC-Buchse kurzgeschlossen ).


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Eigenrauschen DSO-1062D_75_1.jpg
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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von Bernd_Stein » 08.02.2018, 10:55

Bernd_Stein hat geschrieben:
Es scheint einfach nicht mit diesem USB-Seriell-Wandler zu gehen. Es kommen immer noch die kryptischen Zeichen. Wenn ich RxD & TxD tausche, wird nichts gesendet.

Bernd_Stein
Ja, das stimmt, wenn man direkt an die Sub-D-Buchse geht. Denn dieses Ding bringt nur 5V-Pegel. Aber es gibt natürlich einen Trick, um diese zu übergehen. Also hab ich ihn direkt mit drei Strippen an der IFP-Platine angeschlossen, wobei der Jumper ( JP1 ) zu ziehen ist. Den Masseanschluß ( schwarze Strippe ) nicht vergessen und die anderen beiden an R4 bzw. U8 Pin 10 sowie D1-Anode.

Geht mir das auf den Keks mit den 512KiB :x

Bilder gibt es deshalb hier in dem besten Forum :D :

https://www.mikrocontroller.net/topic/3 ... 77#5308577

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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von psclab38 » 08.02.2018, 15:23

Bernd_Stein hat geschrieben: Ja, das stimmt, wenn man direkt an die Sub-D-Buchse geht. Denn dieses Ding bringt nur 5V-Pegel. Aber es gibt natürlich einen Trick, um diese zu übergehen. Also hab ich ihn direkt mit drei Strippen an der IFP-Platine angeschlossen, wobei der Jumper ( JP1 ) zu ziehen ist. Den Masseanschluß ( schwarze Strippe ) nicht vergessen und die anderen beiden an R4 bzw. U8 Pin 10 sowie D1-Anode.

Bernd_Stein
Der Microcontroller braucht TTL-Pegel 0...5V
Der SubD-Anschluss braucht RS232-Pegel: +/- 3...12V und das Signal ist gegenüber dem TTL-seriell auch noch invertiert.


Dein Adapter ist wohl USB zu TTL-seriell, das kann am SubD nicht funktionieren.

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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von Bernd_Stein » 09.02.2018, 07:52

psclab38 hat geschrieben: Dein Adapter ist wohl USB zu TTL-seriell, das kann am SubD nicht funktionieren.
Hi, dachte schon du wärst verstorben oder so etwas ähnliches :wink:

Genau so ist es. Leider wurde unter Mikrocontroller.net mein Beitrag gelöscht und somit könnt ihr die Bilder nicht sehen.
Ich hoffe die Beschreibung reicht auch aus. Ansonsten eine PN schreiben.
Habe eines jetzt doch nochmal so oft bearbeitet, bis die 512KiB passen. Ein Pin vom Jumper ( JP1 ) ist extra mit drauf, wegen der Orientierung.

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Re: AD16-8 nutzen um verschiedene Spannungen einer Schaltung

Beitrag von psclab38 » 09.02.2018, 13:35

Bernd_Stein hat geschrieben: Hi, dachte schon du wärst verstorben oder so etwas ähnliches :wink:
Ich hab nur seit einiger Zeit ziemlich viel privat und beruflich um die Ohren, da kann ich nicht mehr so viel Zeit im Forum aufbringen.
Bernd_Stein hat geschrieben: Habe eines jetzt doch nochmal so oft bearbeitet, bis die 512KiB passen
Sieh's mal so: Thoralt muss den Datentransfer des Servers bezahlen, und die User wollen auch nicht unnötig große Datenmengen runterladen, speziell, wenn sie vom Smartphone drauf zugreifen.
Such Dir halt ein Bildbearbeitungsprogramm, mit dem man die Auflösung und die Kompression bein Abspeichern einstellen kann. Da dürfte es genügend gratis geben.

Zu Deiner Schaltung mit dem USB-seriell-Adapter: Das dürfte ja fast die gleiche Konfiguration sein wie mit dem USB-Anschluss direkt in der IFP, mit dem FTDI-Chip.

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